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| 09:44 Uhr

Hamburg
15er-Rugby-Team träumt von WM nach Regelverstößen

Hamburg. Die deutsche 15er-Nationalmannschaft darf wieder von der erstmaligen Teilnahme an einer Rugby-Weltmeisterschaft träumen. Wie der Weltverband World Rugby mitteilte, sind die Teams aus Rumänien, Spanien und Belgien wegen des Einsatzes von nicht-spielberechtigten Akteuren mit Punktabzügen bestraft worden.

Russland hat demnach den direkten Einzug in die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Japan geschafft. Das eigentlich ausgeschiedene deutsche Team rückt auf Rang zwei vor und spielt nun am 9. Juni gegen Portugal um den Einzug in die nächste Runde. Wo in Deutschland gespielt wird, steht noch nicht fest. "Wir hätten uns natürlich lieber auf sportlichem Weg für dieses Spiel qualifiziert. Aber selbstverständlich freuen wir uns über die Möglichkeit und werden unser Bestes geben, um diese Chance auch nutzen zu können", sagte Manuel Wilhelm, Sportdirektor des Deutschen Rugby-Verbands. Rumänien, Spanien und Belgien können aber noch Einspruch gegen die Entscheidung einlegen.

Sollte das deutsche Team gegen Portugal gewinnen, ginge es in zwei Spielen gegen Samoa. Der Sieger qualifiziert sich für die WM, der Verlierer hat in einem anschließenden Vierer-Turnier eine weitere Chance.

(dpa)