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| 10:59 Uhr

Bremen
1:1 - BVB lässt in Bremen zu viele Chancen ungenutzt

Bremen. Borussia Dortmund hat die Chance auf eine Vorentscheidung im Champions-League-Rennen leichtfertig vergeben. Das Team von Trainer Peter Stöger kam zum Abschluss des 32. Spieltags aufgrund seines Chancenwuchers nicht über ein 1:1 (1:1) bei Werder Bremen hinaus und hat seine Teilnahme am Millionenspektakel bei vier Punkten Vorsprung auf Rang fünf noch nicht sicher. Der BVB bleibt hinter dem Erzrivalen Schalke 04 Dritter.

Borussia Dortmund hat die Chance auf eine Vorentscheidung im Champions-League-Rennen leichtfertig vergeben. Das Team von Trainer Peter Stöger kam zum Abschluss des 32. Spieltags aufgrund seines Chancenwuchers nicht über ein 1:1 (1:1) bei Werder Bremen hinaus und hat seine Teilnahme am Millionenspektakel bei vier Punkten Vorsprung auf Rang fünf noch nicht sicher. Der BVB bleibt hinter dem Erzrivalen Schalke 04 Dritter.

Die Westfalen starteten zielstrebig und gingen durch einen platzierten Rechtsschuss des Nationalspielers Marco Reus aus 16 Metern in der 19. Spielminute in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff nutzte Werders Thomas Delaney jedoch ein Durcheinander im Borussia-Strafraum per Kopf zum Ausgleich (45.).

Werder, das den Klassenerhalt schon vor dem Anpfiff sicher hatte, blieb auch im elften Heimspiel von Trainer Florian Kohfeldt ungeschlagen. Nach dem vierten Spiel in Serie ohne Sieg sind die Hanseaten Zwölfter. Bei den Dortmundern richteten sich vor dem Anpfiff viele Blicke auf die Ersatzbank. Denn dort saß Marcel Schmelzer, der es eine Woche zuvor nicht in den Kader von Stöger geschafft hatte. In der 11. Spielminute machte sich der nominelle Mannschaftskapitän bereit zum Jubeln, doch Lukasz Piszczek scheiterte an Werder-Keeper Jiri Pavlenka.

Der BVB dominierte das Geschehen zu Beginn und fand auch nach dem Seitenwechsel zurück zu seiner Passsicherheit. Kohfeldts Team hielt seine Grundordnung jedoch diszipliniert und lauerte weiter auf Umschaltsituationen. Die Gäste drängten auf die Führung, doch Reus traf nur den Pfosten (66.). Pavlenka rettete mit starken Paraden unter Mithilfe des Aluminiums gegen Manuel Akanji (69.) und Schürrle (80.).

(sid)