Die Förster hätten drei Kontrollpunkte eingerichtet, die sich in der Nähe von Sägewerken befinden. Durch importiertes Holz könne der überaus gefährliche Schädling eingeschleppt werden. Als Überträger gelten die im Holz lebenden Bockkäfer.

Kiefernholznematoden haben bereits auf der Pyrenäen-Halbinsel massive Schäden angerichtet. Die winzigen Fadenwürmer greifen die Wurzeln der namensgebenden Bäume an, sodass der Stoffwechsel zum Erliegen kommt. "Würden wir diesen Schädling bei uns feststellen, müssten wir wahrscheinlich sämtliche Kiefern im Umkreis von 20 Kilometern fällen und vernichten", so Lüdecke. Auch durch Billigpaletten aus dem Baumarkt könnten die Schädlinge übertragen werden. "Die weltweiten Handelsströme sollten uns aufhorchen lassen", mahnt der Forstmann.