Ziel sind zumeist Oldtimertreffen, bei denen man unter Gleichgesinnten fachsimpeln und zugleich Werbung für die eigene Zweiradschau in Uebigau machen kann. Detaillierte AngabenJedes Exponat wird zur besseren Information der Besucher mit einem Schild versehen. Darauf zu lesen sind der Fahrzeughersteller, der Fahrzeugtyp, das Baujahr der Maschine, ihr Hubraum, der damalige Verkaufspreis (angegeben zumeist in MDN - Mark der deutschen Notenbank, der offiziellen Währung der DDR bis Ende 1967) sowie der Vorbesitzer beziehungsweise Leihgeber.Im Alter topfitMehrmals im Jahr gilt es für Bernd Krüger, sich allen Zweirädern intensiv zu widmen. Um sie weiter fahrtüchtig zu halten, werden der Luftdruck auf den Reifen geprüft sowie die Anlasser mehrmals durchgetreten. "Das bringt den Motor wieder in Schwung", betont er. Der Einsatz des Staubwedels darf am Ende natürlich auch nicht fehlen. Buntes BeiwerkUm die Ausstellung, Bernd Krüger meidet die Definition Museum absichtlich, von ihrer Vielfalt etwas aufzufrischen, finden Besucher neben den 120 Zweirädern auch jede Menge Beiwerk rings um den rollenden Verkehr. Uniformen der Volkspolizei etwa oder der Feuerwehr, der Deutschen Bahn und der NVA, Erste-Hilfe-Taschen, historische Plakate und diverse Ölkannen. Prunkstück ist eine sogenannte Einhandtankstelle, bei der der Nutzer selbstständig zwischen den Gemischen 1:25 oder 1:50 wählen konnte. Oldie unter OldiesDas älteste Ausstellungsstück ist eine KR 25 Aero, erbaut 1939 in den Victoria Werken München. Trotz ihres gewaltigen Aussehens weisen ihre Papiere gerade einmal 245 Kubikzentimeter Hubraum aus. Täglich geöffnetGeöffnet ist die Ausstellung täglich, auch an den Wochenenden, ab 10 Uhr. Größere Besuchergruppen oder Schulklassen sollten sich allerdings unter Telefon 035365 8540 anmelden. Der Eintritt pro Person kostet einen Euro.