Spieltag schadlos gehalten. Goyatz, Gießmannsdorf, Boblitz, Niewitz und Ragow gingen jeweils als Sieger vom Platz.

SpVgg. Blau-Weiß Vetschau II – Goyatzer SV 1:2 (0:2)

SR: Mario Pohl (Schlepzig). Tore: 0:1 Patrick Gliese (25.); 0:2 Dennis Surk (30.); 1:2 Tobias Jäkel (90.).

Vetschau war zwar meist spielbestimmend, nutzte aber selbst beste Chancen nicht. Die Gäste spielten effektiver. Ein langer Ball hebelte die Blau-Weiß-Abwehr aus und Patrick Gliese traf zur Führung (25.). Nur fünf Minuten später ließ der einheimische Keeper einen Freistoß prallen und Dennis Surk bedankte sich mit dem 2:0 für Goyatz. In der zweiten Hälfte riskierte Vetschau alles, doch immer wieder war ein Goyatzer Bein dem Anschlusstreffer im Weg. Erst ein Torwartfehler ermöglichte in der Schlussminute das 1:2. Aber für mehr war es da bereits zu spät.

SG Gießmannsdorf – FSV Groß Leuthen/Gröditsch II 5:2 (3:1)

SR: Olaf Mahling (Lübbenau). Tore: 1:0 Sebastian Blümel (5.); 1:1 Sebastian Reinhardt (26.); 2:1 René Graßmann (40.); 3:1 Jan Döring (43.); 3:2 Jim Damian (64.); 4:2, 5:2 René Graßmann (80., 83.). Gelb/Rot: 75. Pierre Rasch (Groß Leuthen/Gröditsch II).

In den ersten zehn starken Minuten kam Gießmannsdorf verdient zur Führung. Als die Gastgeber danach etwas die Zügel schleifen ließen, fanden die Gäste besser ins Spiel und machten es lange Zeit spannend. Beide Vertretungen hatten die Möglichkeit, die Begegnung für sich zu entscheiden. Erst als Leuthen/Gröditsch ab der 75. Minute in Unterzahl geriet, kam Gießmannsdorf zu weiteren klaren Chancen und machte den Sieg perfekt.

Schwarz-Gelb Boblitz – SV Hindenberg 4:3 (2:1)

SR: Günter Jammasch (Lieberose). Tore: 1:0 Gino Krüger (16.); 2:0 Jan Hammer (32.); 2:1 Maik Wagner (45./FE); 2:2 Steve Falk (63.); 2:3 Steffen Lehmann (76.); 3:3 Marko Gerlach (77.); 4:3 Toni Krüger (80.). Gelb/Rot: 60. Tom Jürroch (Hindenberg).

Die Gastgeber verpassten nach überlegen geführter erster Halbzeit die vorzeitige Entscheidung. So wurde es nach der Pause wieder spannend. Mit offensiverer Ausrichtung drehten die Hindenberger plötzlich zwischenzeitlich das Ergebnis, ehe sich Boblitz nochmals zu einem Kraftakt aufraffte und den Heimsieg durch zwei Treffer endgültig sicherte.

Eintracht Wittmannsdorf – FSV Rot-Weiß Luckau II 1:4 (0:0)

SR: Mirko Brödner (Speichow). Tore: 1:0 Jan Ostwald (61.); 1:1 Matthias Zielke (71.); 1:2 Marcel Meier (72.); 1:3 Matthias Zielke (76.); 1:4 Sebastian Pietrzok (86.).

Eine bittere Pleite kassierte die Wittmannsdorfer Elf. Nach einer gleichwertigen ersten Hälfte ohne nennenswerte Tormöglichkeiten wurden die Gastgeber immer druckvoller und drängten Luckau in die eigene Hälfte. Aber nach dem Führungstreffer steckte Wittmannsdorf zurück und überließ den Gästen das Spiel. Diese bedankten sich mit drei Treffern innerhalb von fünf Minuten. Wittmannsdorf war geschockt, sodass das 1:4 auf dem Fuße folgte.

SG Traktor Jamlitz – SV Wudritz Ragow 0:2 (0:0)

SR: Heiko Jakopaschk (Pieskow). Tore: 0:1 David Hergesell (55.); 0:2 Norman Grätz (85./ET).

Jamlitz hatte eine starke Anfangsphase, in der jedoch die Chancen vergeben wurden. In der zweiten Hälfte machten es die Gäste besser und gingen in Führung. Danach setzte Jamlitz alles auf eine Karte und spielte voll offensiv. Ein Konter kurz vor Schluss besiegelte aber unter Mithilfe des Pechvogels Norman Grätz die Jamlitzer Niederlage.

1. SV Lok Calau II – TSG Lübbenau 63 II 1:5 (0:1)

SR: Mario Pohl (Schlepzig). Tore: 0:1 Christoph Vanecek (10.); 0:2 Sven Jankowiak (52.); 1:2 Jonas Richter (63.); 1:3 Nico Lehmann (70.); 1:4, 1:5 Christoph Vanecek (86., 89.).

Schlusslicht Calau bot seinen Zuschauern eine desolate Vorstellung. Bis zur Pause wurde den Gästen zwar nur ein Treffer gestattet, doch in der zweiten Halbzeit kam bei den Hausherren der vollständige Einbruch.

SG Grün-Weiß Schlepzig – SG Hertha Niewitz 1:3 (1:1)

SR: Günter Jammasch (Lieberose). Tore: 0:1 Erik Giera (43.); 1:1 Marco Hartock (45.); 1:2 Erik Giera (60.); 1:3 Steven Baatz (70.). Gelb/Rot: 85. Martin Figula (Niewitz).

Niewitz ließ den Gastgebern mit kämpferischem Einsatz keinerlei Möglichkeiten zum Kombinieren. Die erste Hälfte verlief dennoch ausgeglichen mit Treffern für beide Teams unmittelbar vor der Pause. In der zweiten Hälfte übernahm Schlepzig zunächst das Heft des Handelns. Doch dann ging Niewitz wieder in Front, nachdem Erik Giera einen Pass von Oliver Studier aufgenommen und den Schlepziger Torwart ausgespielt hatte. Ein direkt verwandelter Freistoß von Steven Baatz entschied die Partie endgültig, da Schlepzig in der Schlussoffensive nichts mehr zustande brachte.