Was sich auch am Sonntag widerspiegeln wird. Auf dem Weg zum Ausstellungsraum zeigt sie den Besuchern eine Bilddokumentation verschiedener Arbeiten aus den vergangenen Jahren. Dazu gehören eine Glasinstallation im Vattenfallgebäude und ein Großkreuz auf dem Südfriedhof in Cottbus ebenso wie eine große Installation auf vier Etagen des eon-Gebäudes im bayrischen Weiden, bei der sie mit den Elementen Licht, Wasser und Wind spielte. Projekte, bei denen große Architekturräume ,,zu bespielen" sind, interessieren die Künstlerin. Dazu zählt sie auch eine Installation in der großen Jüterboger Kirche anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt. Das Thema Licht zieht sich wie ein roter Faden durch viele ihrer Arbeiten. ,,Licht ist wichtig für die Wirkung eines Raumes", sagt Angela Willeke. In ihrer Ausstellung zeigt sie Objekte, die im Fenster mit dem Tageslicht spielen, und auch Lichtstrukturbilder.

Moderne Techniken habe sie für ihre Mixed-Media-Bilder angewendet, macht sie auf neue Arbeiten neugierig. Vorstellen will sie unter anderem auch Assamblagen. Für diese speziellen collageartigen Werke hat Angela Willeke mit sehr konträren Materialien gearbeitet. So verbindet sie Kohle und Glas sowie rostigen Stahl und Glas. Vom Ergebnis können sich Besucher am Sonntag zum Tag des offenen Ateliers überraschen lassen.

Werenzhain, Ziegelei 1, Sonntag 11 bis 18 Uhr (ohne Gäste)