"Die guten Erfahrungen mit der Spendenfreundlichkeit der Künstler hat uns dazu ermuntert, nach der ersten Auktion im Jahr 2009 eine Wiederholung zu wagen", erklärt Rosel Klepel vom Vereinsvorstand. Die Premiere hatte etwa 15 000 Euro eingebracht, die dafür verwendet wurden, das neu erbaute Hospiz auch mit Kunst zu gestalten.

Seit Bestehen des Hauses sind nach Angaben des Hospizvereines 319 schwerstkranke Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet worden. "Das war für das Personal und auch unsere ehrenamtlichen Helfer tagtäglich eine große Herausforderung, die nur mit viel persönlichem Engagement und Liebe zu leisten ist", sagt Rosel Klepel.

Für den Patienten ist der Aufenthalt im Hospiz Friedensberg völlig kostenfrei. Den kleinen, aber gewichtigen Anteil von zehn Prozent der Kosten zu tragen, lastet auf den Schultern des Vereins. Deshalb werden die Mitglieder nicht müde und bleiben auf der Suche nach Spendern und Sponsoren erfinderisch.

Kunstauktion für die Hospizarbeit 20. Oktober, ab 15 Uhr Wendische Kirche Senftenberg