„Gebäudespringer sind auf der Suche nach Bauten, von denen sie springen können. Der rbb wollte gern eine solche Aktion filmen und ist deswegen auf uns, als Betreiber eines Windparks, zugekommen“, erklärt Susan Kusch vom Betreiber Notus energy.

Bei dem Sprung von den Windradflügeln aus 103 Meter Höhe dauert der freie eine Sekunde. Nach weiteren zehn Sekunden am Fallschirm ist der Sprung vorbei. „Die Wetterverhältnisse müssen top sein. Die Sicherheit geht bei diesen ohnehin wagemutigen Aktionen vor“, verdeutlicht Susann Kusch. Ob der Sprung noch in dieser Woche klappt, hängt also allein vom Wetter ab. Für Freitag ist der nächste Versuch geplant.

Lübbenauer Werkbleibt am Netz

Nach der Inbetriebnahme des Umspannwerkes Ragow bleibt der Vorgängerbau in Lübbenau am Netz. Das aus dem Jahr 1955 stammende Umspannwerk werde weiter genutzt, um die Stadt und das Umland zu versorgen, hieß es seitens des Betreibers EnviaM. Gleichzeitig hat sich das Unternehmen in Ragow weitere Flächen gesichert. Eine Erweiterung der neuen Anlage sei bereits für die kommenden fünf Jahre absehbar. Das deutlich leistungsfähigere Umspannwerk regelt die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind und Biomasse. Envia hatte etwa zehn Millionen Euro in die Anlage investiert.