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| 10:24 Uhr

Weihnachten mit der RUNDSCHAU
Weihnachten im TV: Märchen, Aschenbrödel und Helene Fischer

    Endlich kann der Prinz (Pavel Travnicek) sein Aschenbrödel (Libuse Safrankova) in die Arme schließen - Happy End bei „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die CSSR-/DDR-Koproduktion von 1973 ist einer der bekanntesten Märchenfilme. Seit Jahren ist er fester Bestandteil des Weihnachtsprogramms der öffentlich-rechtlichen Sender. 
Endlich kann der Prinz (Pavel Travnicek) sein Aschenbrödel (Libuse Safrankova) in die Arme schließen - Happy End bei „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die CSSR-/DDR-Koproduktion von 1973 ist einer der bekanntesten Märchenfilme. Seit Jahren ist er fester Bestandteil des Weihnachtsprogramms der öffentlich-rechtlichen Sender.  FOTO: dpa / F+G Köhler
Alle Jahre wieder wird Weihnachten im deutschen Fernsehen zum Fest der Rituale. Viel Vertrautes präsentieren uns die Sender an den Festtagen. Es gibt aber auch ein paar Überraschungen. Von Bodo Baumert

Märchen: Beginnen wir mit dem, was Weihnachten vorm TV immer lohnenswert macht, den Märchenfilmen. Die ARD setzt auch in diesem Jahr auf ihr vertrautes Format „Sechs auf einen Streich“. Zwischen Heiligabend und dem zweiten Weihnachtstag werden insgesamt neun Märchen im Ersten gezeigt, zwei davon sind neu: „Das Märchen von der Regentrude“ mit Axel Prahl hat der NDR produziert. „Die Galoschen des Glücks“ kommen aus Brandenburg, wurden in Babelsberg und auf Schloss Stülpe gedreht und sind am 26. Dezember um 13.15 Uhr zu sehen. Worum es geht, verrät Hauptdarsteller Jonas Lauenstein: „Durch die Galoschen des Glücks verwirklicht sich sein Traum, als Prinz durch das edle Leben zu stolpern. Im wahrsten Sinne ist es ein Stolpern, denn er hat keine Ahnung, wie man sich in gehobener Gesellschaft zu verhalten hat. Doch mit Geschick, Witz und Charme mogelt er sich durch seinen wahr gewordenen Traum.“

 Das Brandenburger Märchen zum Weihnachtsfest: Die Galoschen des Glücks.
Das Brandenburger Märchen zum Weihnachtsfest: Die Galoschen des Glücks. FOTO: Michael Rahn/rbb

Aschenbrödel: Ein Märchen darf natürlich an den Festtagen nicht fehlen: „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Zwölf mal ist der Film zu Weihnachten zu sehen, zweimal davon im RBB. Los geht es Heiligabend um 12 Uhr im Ersten.

 

Helene Fischer: Mittlerweile ist es auch schon eine Weihnachtstradition. Am ersten Feiertag singt Deutschlands Schlagerkönigin zur besten Sendezeit im ZDF. In der achten Ausgabe des 180-minütigen Show-Marathons begrüßt Helene Fischer unter anderem Kiefer Sutherland, Eros Ramazzotti und Maite Kelly.

 Am ersten Weihnachtstag wird die emotionsgeladene Helene-Fischer-Show im Fernsehen zu sehen sein - hier ist die Ausnahmesängerin bei ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion.
Am ersten Weihnachtstag wird die emotionsgeladene Helene-Fischer-Show im Fernsehen zu sehen sein - hier ist die Ausnahmesängerin bei ihrem Konzert im Berliner Olympiastadion. FOTO: dpa / Britta Pedersen

 

Der Tatort: Im Weihnachtskrimi am zweiten Feiertag wird das Frankfurter Ermittlerduo Anna Janneke und Paul Brix auf die Zuschauer losgelassen. In der Folge „Der Turm“ müssen die beiden aus Fotos und Erinnerungen einen Fall rekonstruieren.

 

Die Film-Premieren: RTL zeigt am 25. Dezember um 20.15 Uhr mit „Pets“ einen Animationsfilm erstmals im Free-TV. „Heidi“ hat in der Neuverfilmung von 2015 am Ersten Weihnachtstag um 17.20 Uhr im ZDF Premiere. Zuvor läuft die unter anderem in Brandenburg gedrehte Bibi & Tina-Verfilmung „Tohuwabohu Total“ als Free-TV-Premiere (ZDF, 10.15 Uhr). Ebenfalls erstmals im Fernsehen läuft „Timm Thaler oder das verkaufte Lachen“, um 15.05 Uhr (ZDF).

 Was treiben Hund, Katze und Co., wenn Herrchen oder Frauchen nicht zu Hause sind? Der Animationsfilm „Pets“ zeigt die geheime Wahrheit über das aufregende Eigenleben der tierischen Mitbewohner.
Was treiben Hund, Katze und Co., wenn Herrchen oder Frauchen nicht zu Hause sind? Der Animationsfilm „Pets“ zeigt die geheime Wahrheit über das aufregende Eigenleben der tierischen Mitbewohner. FOTO: Universal Pictures

 

Frostiger Heiligabend: RTL setzt in diesem Jahr zum Fest auf die Frozen-Reihe um Eiskönigin Elsa. Los geht es am 24. Dezember um 19.05 Uhr mit „Die Eiskönigin - Olaf taut auf“. Der halbstündige Kurzfilm um Schneemann Olaf, den heimlichen Star von „Die Eiskönigin“, lief 2017 im Kino. Um 19.35 folgt der zwei Jahre ältere Kurzfilm „Die Eiskönigin – Partyfieber“, ehe „Ice Age – eine coole Bescherung“ den frostigen Heiligabend beendet. „Die Eiskönigin“ selbst ist dann am 25. Dezember um 15.55 Uhr auf RTL zu sehen.

Die Klassiker: Weihnachten braucht der deutsche Fernsehzuschauer seine lieb gewonnenen TV-Gesichter.

„Der kleine Lord“ läuft am 26. Dezember um 9.30 Uhr.

Loriots „Weihnachten bei Hoppenstedts“ gibt es am 24. Dezember um 13.30 Uhr.

„Die Feuerzangenbowle“ wird am 24. Dezember um 21.55 Uhr angesetzt.

„Sissi“ feiert am 24., 25. und 26. Dezember in der ARD ihre alljährliche Auferstehung

Die „Muppets Weihnachtsgeschichte“ läuft am 25. Dezember um 13.20 Uhr auf RTLII. Wer Bud Spencer und Terence Hill braucht, um sich zum Fest abzureagieren, wird bei Kabeleins glücklich. 17 Filme zeigt der Spartensender vom 24. bis 26. Dezember, natürlich auch „Vier Fäuste für ein Halleluja“.

 

Die 20.15 Uhr-Duelle: Prosieben setzt am 24. Dezember um 20.15 Uhr mal wieder auf den „Herrn der Ringe“, Sat1 schickt dagegen „Kevin – Allein zu Haus“ ins Rennen, Vox bietet „Alice im Wunderland“ auf, RTL II „Rambo“ und das ZDF den „Bergdoktor“.

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht die ARD mit der „Mordkommission Istanbul“ ins Primetime-Rennen, Prosieben bietet „James Bond – Skyfall“ auf, Sat1 „Kevin allein in New York“. Vox zeigt um 2015 Uhr „Nachts im Museum 2“, RTL II „Pearl Harbor“. Kommt irgendwas davon gegen Helene Fischer an? Wohl kaum.

Der 26. Dezember steht um 20.15 Uhr im Zeichen des Quotenduells von Tatort und Traumschiff. RTL zeigt den Fantasy-Film „Maleficent“, Prosieben vertraut auf „Independence day“, Sat1 auf Till Schweigers Erfolgsfilm „Honig im Kopf“. RTL II zeigt „Gladiator“. (bob)