Heiko Fieber ist in der Region eher als der Chef vom Ferienlager „Goldpunkt“ am Körbaer See oder als Mitglied der Verbandsversammlung des Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes bekannt. Er ist aber auch eng verbunden mit den erfolgreichen Jahren der Körbaer Spaßvögel namens „Flamingos“, die sich kürzlich allerdings aufgelöst hat. Aus dieser Richtung kommt auch Fiebers Ader für die Unterhaltung. „Spaßbremsen“ (können zu Hause bleiben) heißt der derzeit bekannteste Titel, den er für den Sänger Andreas Schenker getextet und komponiert hat. „Produziert wurde der Titel von Mirko Süss und im Verlag ist er bei der Edition Hitmix Media bei Erich Öxler, der auch schon mit Künstlern wie Peter Wackel oder Tim Toupet zusammengearbeitet hat. Seit August kann man den Titel downladen“, sagt Heiko Fieber.

Freundschaftlich verbunden

Schenker und Fieber verbindet seit einigen Jahren eine Freundschaft. „Ich habe Andreas bei einem Volksfest kennengelernt, wo er mit seiner Band gespielt hat. Nur habe ich die Texte nicht immer gut verstanden. Ich habe ihn angerufen und gefragt, ob er Texte braucht. So hat die Zusammenarbeit angefangen“, erzählt der Körbaer. Und da Schenker aus dem Spreewald kommt und dort viele Auftritte hat, hat Heiko Fieber volkstümliche Texte über den Spreewald geschrieben, zu denen Andreas Schwenker die Musik komponiert hat. Dazu zählen das „Spreewaldmädchen“ , „Kahnfahrt im Spreewald“, „Der alte Fährmann“ oder „Spreewaldweihnacht“.

Zum 25. Bühnenjubiläum des Sängers, so Fieber, hat er einer Melodie einen Text angepasst. Daraus sei dann 2008 der erfolgreiche Popschlager „Nacht der Engel“ entstanden, der ebenfalls produziert wurde. Mit „Spaßbremsen“ hat Heiko Fieber nun wieder einen Hit für Andreas Schenker getextet und komponiert.

„Eingeklimperte“ Musik

Musikalisch vorgebildet ist der Körbaer nicht. „Ich habe mal ein halbes Jahr Keyboardspielen an der Musikschule gelernt“, sagt er. Wenn ihm eine Melodie einfällt, wird sie auf dem Keyboard „eingeklimpert“. „Wenn ich noch keine Melodie im Kopf habe, schreibe ich den Text einfach nur so runter“, sagt er und wünscht sich noch viele gute Einfälle.