Aber gerade die ältere Generation muss einen höheren Risikoaufschlag zahlen, falls sie im Todesfall als Beitragszahler ausfällt. Flexibler und günstiger ist es für Verbraucher, Geldanlage und Versicherung zu trennen, betont Klauke-Fritschka. Risikolebensversicherungen gebe es für wenige Euro pro Monat. Das Geld für den Nachwuchs sei am sichersten in Tagesgeld, Banksparplänen oder Bundeswertpapieren angelegt - auch wenn die Zinsen momentan nur selten mehr als zwei Prozent pro Jahr bringen.Flexiblität gesichert"In zwei, drei Jahren kann man seine Strategie ja wieder ändern und der Marktlage anpassen", rät Klauke-Fritschka. Bei Ausbildungspolicen sei ein Wechsel immer mit finanziellen Einbußen verbunden, egal ob der Vertrag gekündigt oder beitragsfrei gestellt wird.Kritisch sieht die Verbraucherschützerin auch die hohen Abschluss- und Verwaltungsgebühren, die durchaus fünf Prozent des eingezahlten Beitrages ausmachen können. Laut Versicherungsvertragsgesetz müssen die Anbieter die Gebühren ihren Kunden jetzt offenlegen. "Die Angeschriebenen sind dann oft entsetzt", sagt Klauke-Fritschka. Bei den als renditestark beworbenenen fondsgebundenen Ausbildungsversicherungen sieht die Expertin ein weiteres Manko: "Wer zum Beispiel die Auszahlphase jetzt erreicht, muss wegen der Finanzkrise mit echten Verlusten rechnen." Eig. Ber./sha