"Die Sozialversicherungspflicht kann diesen Vorteil aber in manchen Fällen aufheben." Denn von der Auszahlung werden für die Kranken- und Pflegeversicherung insgesamt 16,85 Prozent abgezogen. Wer zum Beispiel einige Jahre vor dem Renteneintritt seinen Arbeitsplatz verliert und trotzdem mit Geld aus seinem eigenen Vermögen weiter in den Vorsorgevertrag einzahlt, zahlt doppelte Abgaben. Denn das Ersparte hat er aus seinem Nettogehalt gebildet, nach Steuern und Sozialabgaben, erläutert der Steuer-Experte. Die Betriebsrente wäre dann doppelt mit Beiträgen belegt. Edgar Wilk rät Betroffenen daher zu einer gründlichen fachlichen Beratung, bevor sie eine betriebliche Vorsorge in Eigenregie weiterführen: "Selbst ein Sparbuch kann bei entsprechender Verzinsung eine bessere Rendite bringen", so Wilk. Auch Riester-Verträge könnten unter dem Strich dann mehr für die finanzielle Absicherung bringen. Grundsätzlich sei die betriebliche Altersversorgung für Sparer aber eine wichtige Säule der Altersabsicherung. dpa/han