Meier, Klassenlehrerinnen der 4. Klassen der Grundschule Sonnewalde, berichten über einen ungewöhnlichen Start ins Schuljahr:

Bereits in der zweiten Unterrichtswoche reisten 33 Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen und einem Bus voll beladen mit Blasinstrumenten ins Schullandheim "Täubertsmühle" bei Friedersdorf. Bereits im Vorfeld hatten sich die Kinder für ihr künftiges Instrument entschieden. Dann trafen sich die ersten Schülergruppen, um den Zusammenbau der Flöten, Klarinetten und Saxofone zu üben. Alle waren total aufgeregt. So standen die Fragen: "Legen wir die Blättchen richtig auf? Sind meine Finger richtig aufgelegt? Kriegen wir überhaupt einen Ton aus dem Instrument?" im Raum.

Voller Begeisterung für das Blasinstrument begannen die ersten Übungsstunden. Atemübungen, Lockerungen und Ansatztechniken standen auf dem Plan. Beim ersten Üben mit Frau Müller schafften die Blechbläser nach kurzer Zeit die ersten Töne. An den folgenden Tagen übten die Kinder in mehreren Übungssequenzen an und mit ihren Instrumenten. Unterstützt wurden sie dabei von den Musikpädagogen K. Bergener, R. Darcangelo und A. Bergener. Auch die Mitglieder des Spielmannzuges der freiwilligen Feuerwehr Sonnewalde J. Kuhnhenn und H. Kaiser hielten eine Unterrichtsstunde mit ihren Querflöten und der Lyra.

Bald gaben die Kinder ihr erstes gemeinsames "Konzert", bei dem jeder das zeigen konnte, was er in den vergangenen Tagen gelernt hatte. Neben dem Üben auf einem Blasinstrument hatten die Schüler viel Spaß bei Sport und Spiel auf dem Gelände der Täubertsmühle. Neben Disko, Grillabend, Lagerfeuer und einigen Unterrichtsstunden im Fach Sachkunde verging die Woche wie im Flug. Manche Gutenachtgeschichte half den Kindern beim Einschlafen.

Am Ende der Woche schätzte der Leiter des Orchesters der Schlossbergmusikanten Andreas Bergener ein, dass sich der Aufwand für jeden gelohnt hatten. Gemeinsam verabredeten wir uns zu einem erste öffentlichen Auftritt vor Eltern, Großeltern und Freunden im Dezember.