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| 01:36 Uhr

Sonnenstrom soll Flugplatz in Neuhausen mitfinanzieren

Neuhausen. „Ich hoffe, dass der Solarpark auf dem Flugplatz Neuhausen Ende November ans Netz gehen kann“, sagt Torsten Schwieg, der Geschäftsführer Flugplatzgesellschaft Cottbus Neuhausen mbH. Ursprünglich hatte bereits Anfang März mit der Produktion von Solarstrom begonnen werden sollen.

Doch zunächst galt es abzuwarten, bis von Seiten des Netzbetreibers EnviaM der Einspeisepunkt feststand. “Seit September 2010 wissen wir, dass der Strom vom Solarpark in die 110-KV-Leitung fließen soll. Erst dann konnte mit der konkreten Planung begonnen werden.„

Der Aufstellungsbeschluss für die Anlage ist von der Gemeindevertretung bereits verabschiedet worden, und auch der Pachtvertrag mit dem Betreiber des Solarparks steht. “Der Investor hat zugesichert, an dem Vertrag festzuhalten, auch wenn die Einspeisevergütung sinkt„, sagt Torsten Schwieg. Als Nächstes solle nun der Bauantrag beim Kreis gestellt werden, kündigt er an.

26 bis 30 der insgesamt etwa 100 Hektar großen Flugplatzfläche sollen für die Produktion von Solarstrom nutzbar gemacht werden. Eine Beeinträchtigung des Flugbetriebs sei nicht zu erwarten.

Die Gemeinde Neuhausen hat ein großes Interesse daran, dass der Solarpark möglichst bald in Betrieb gehen kann. Ihr Ziel ist es laut Schwieg, den kommunalen Zuschussbedarf für den Flugplatz gegen Null zu fahren. “Die Pacht wird dazu einen erheblichen Beitrag leisten„, sagt er. Die Zahlungen fließen aber erst mit Baubeginn. Noch im vergangenen Jahr hat die Gemeinde Neuhausen den Flugplatz mit 65 000 Euro bezuschusst. Nicole Nocon