Dezember, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften. Daher bekommen die meisten Kunden den Auszug bis etwa Ende Januar. Grundsätzlich können Kunden ihn aber jederzeit anfordern. Wichtige Kennziffern im Überblick:

Depotnummer: Wie ein Sparkonto hat auch ein Depot eine Nummer, unter der die Bank die Wertpapiere für den Kunden verwahrt. Name und Adresse des Depotinhabers sind hier hinterlegt.

Bestand: In dieser Spalte erfahren Sparer, welche Stückzahl von welchem Wertpapier sie im Depot haben. Zusätzlich zum Namen des Wertpapiers wird auch die sechsstellige deutsche Wertpapierkennnummer (WKN) oder die zwölfstellige internationale Wertpapieridentifikationsnummer ISIN (International Securities Identification Number) angeführt. Beide sind aus Buchstaben und Zahlen kombiniert.

Kurs und Wert: Der Wert, den die Aktien, Anleihen oder Fondsanteile zum Stichtag hatten, ist auf dem Auszug vermerkt. In einer weiteren Spalte wird die Zahl der Anteile multipliziert mit dem Kurs zum Stichtag. Das ergibt den Wert des jeweiligen Wertpapierpostens. Ist ein Fondsanteil zum Beispiel 50,20 Euro wert und sind 20 Anteile im Depot, beläuft sich der Wert dieser Position auf 1004 Euro.

Depot-Gesamtwert: Hierfür wird der Wert aller einzelnen Positionen zusammengezählt. So viel wert ist das Depot.