Wird jedoch ein unerschlossenes Grundstück gekauft, erhöhen die zu erwartenden Zahlungen für die künftige Erschließung nicht die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer. Das zeigt ein Urteil des Bundesfinanzhofes (Az.: II R 67/05).
Was passiert aber, wenn der Verkäufer das unerschlossene Grundstück mit der Maßgabe verkauft, es nach Vertragsschluss noch zu erschließen? Dann gehören die Erschließungskosten zur Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer. Etwas anderes könnte nur gelten, wenn Kaufvertrag und Erschließungsvertrag separat abgeschlossen werden, heißt es. In diesem Fall würden die Erschließungskosten die Grunderwerbssteuer nicht erhöhen. (ddp.djn/sha)