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So bleiben persönliche Daten im Urlaub geschützt

Auch auf Reisen nutzen viele Menschen Smartphones oder Tablets. Dabei gibt es wichtige Punkte zu beachten.
Auch auf Reisen nutzen viele Menschen Smartphones oder Tablets. Dabei gibt es wichtige Punkte zu beachten. FOTO: dpa
Cottbus. Ein Strandbild teilen oder ein Restaurant in der Nähe suchen – im Urlaub verwenden viele dazu das Internet. Der Schutz privater Daten sei auf Reisen aber besonders wichtig, sagt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Kathrin Gärtner

So sollten eingescannte Dokumente wie etwa Reisepässe mit einem Passwort geschützt werden. Gleiches gilt, wenn Nutzer Daten bei Cloud-Anbietern, also Online-Diensten wie Google Drive, Apple iCloud oder Microsoft Onedrive, speichern.

Außerdem empfiehlt das BSI, bei Reisebuchungen im Internet darauf zu achten, dass die Adresszeile mit "https" statt nur mit "http" beginnt. Dann werden Daten verschlüsselt und somit vor fremden Blicken geschützt weitergeleitet. Bevor Reisende in den Urlaub starten, empfiehlt das BSI, Mobilgeräte mittels Bildschirmsperre zu schützen. Ob Wlan-Hotspots sicher sind, ist für Nutzer schwer erkennbar. Das BSI rät, solche öffentlichen Funknetze nur zu nutzen, wenn es unbedingt nötig ist. Auch in sozialen Netzwerken müssen Urlauber aufmerksam sein. Wer Bilder von der Reise ins Internet stellt, sollte sie nicht öffentlich teilen. Kriminelle könnten gezielt danach suchen und so etwa leerstehende Häuser für Einbrüche ausfindig machen. Das Internet kann den Urlaub aber auch angenehmer machen. So bietet die Europäische Verbraucherzentrale Deutschland drei spezielle Apps für Reisende an. Einmal heruntergeladen, lassen sie sich auch offline nutzen. Das Programm ECC-Net Travel App informiert Reisende etwa darüber, welche Rechte sie in verschiedenen problematischen Situationen, wie bei einer Flugverspätung, haben. Wer dagegen nicht in den Urlaub fliegt, sondern selbst fährt, kann die App Mit dem Auto ins Ausland herunterladen. Hier erhalten Touristen Verkehrsinformationen zu den EU-Ländern, der Schweiz, Norwegen und Island. Die App informiert etwa darüber, welche Geschwindigkeitsbeschränkungen und sonstigen Verkehrsregeln in anderen Nationen gelten. Wer dagegen von zu Hause aus im Ausland bestellt oder im Urlaub einkauft, kann die App Mit Erfolg reklamieren nutzen. Sie informiert zum Beispiel darüber, welche Möglichkeiten Nutzer bei Einkäufen im EU-Ausland, Island und Norwegen haben.