Bei der Skiversicherung vom Deutschen Skiverband (DSV) gilt zum Beispiel, dass die Geräte tagsüber auch dann vor Diebstahl versichert sind, wenn sie draußen vor der Skihütte stehen. Schlägt der Dieb aber zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens zu, zahlt die Versicherung nur, wenn sich die Skier in einem verschlossenen Raum oder im Pkw befanden.

Bei der Wintersportversicherung des ADAC gilt grundsätzlich, dass das Equipment zum Zeitpunkt des Diebstahls ab- oder eingeschlossen sein musste. Ist es nachweislich nicht möglich gewesen, die Skier abzuschließen, greift die Versicherung zwar - aber der Winterurlauber ist mit 120 Euro Selbstbeteiligung dabei. Das gilt etwa, wenn es keine entsprechenden Vorrichtungen zum Abschließen in einer Skihütte gibt, in der Urlauber Pause machen. Jochen Oesterle vom ADAC rät Verbrauchern aus diesem Grund, ihre Skier in Sichtweite abzustellen, wenn sie diese nicht wegschließen können.

Um es Dieben auf ihrem Beutezug schwerzumachen, sollten Urlauber und Freizeitsportler, die gemeinsam unterwegs sind, untereinander außerdem einen ihrer Skier tauschen, wenn sie Pause machen. So können sie Paare von je zwei verschiedenen Skiern getrennt voneinander abstellen. Dann findet ein Dieb nicht so schnell den passenden zweiten Ski.