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| 01:23 Uhr

Skaterin muss für Sturzfolgen selbst aufkommen

Rast ein Inline-Skater gegen einen den Gehweg kreuzenden Gartenschlauch und kommt dabei zu Fall, haftet für den Unfall nicht der Besitzer des Grundstücks, aus dem der Schlauch kommt. Das entschied das Oberlandesgericht Koblenz (Az.: 5 W 15/08).

Ein Schadenersatz wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht komme hier nicht infrage, weil der Schlauch mit seinen nur wenigen Zentimetern Durchmesser ein nur geringfügiges und von jedermann erkennbares Hindernis darstelle.
Dass die im konkreten Fall gestürzte Skaterin angesichts ihrer hohen Geschwindigkeit den Schlauch nicht wahrnehmen konnte, sei in erster Linie der Verletzung ihrer eigenen Sorgfaltspflicht geschuldet, erläutert der Deutsche Anwaltverein. Denn Rollschuhfahrer und Inline-Skater seien den Verkehrsregeln für Fußgänger unterworfen und müssten sich so verhalten. (ddp.djn/sha)