Auch ein durchschnittlicher Versicherungsnehmer ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse könne eine Klausel in den Bedingungen einer Hausratversicherung richtig verstehen, wonach Besteck aus Silber unter den Begriff der Wertsachen fällt, erklärte das Kammergericht Berlin (Az.: 6 U 79/06).
In dem Fall war einem Versicherten bei einem Einbruch unter anderem ein Silberbesteck im Wert von über 15 000 Euro gestohlen worden. Doch die Versicherung wollte nur einen Teil des Schadens bezahlen. Denn, so die Begründung, das Silber-Besteck sei kein gewöhnlicher Hausrat, sondern eine Wertsache. (ddp.djn/sh)