In die erste Halbzeit starteten die Frauen mit einer hektischen Anfangsphase, welche besonders durch zahlreiche technische Regelfehler geprägt wurde und sich schleichend bis zum Halbzeitpfiff hinzog.

Das aus den vorhergehenden Spielen bekannte Deckungsbollwerk auf Seiten des SC Hoyerswerda gab es diesmal erst, als mit V. Apitz umgestellt wurde. Durch deren Einsatz kam nun mehr Sicherheit, aber vor allem auch die nötige Abstimmung in die heimische Defensive.

Dennoch konnten sich die Handballdamen nie richtig von den Rödertalbienen absetzen und gingen bei einem Spielstand von 14:13 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit spielten die Frauen vom Coach Rene Althaus deutlich konzentrierter und entschlossener auf. Dabei wurden die eigenen Chancen durch viele Eins-gegen-Eins-Aktionen besser genutzt. Aber auch das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin S. Rösler wurde fortan besser ausgenutzt. Aufgrund des geschlossenen Abwehrriegels konnten sich die Hoyerswerdaerinnen nun schrittweise über die Spielstationen 18:15, 26:16 und 29:19 von der Bundesligareserve des HC Rödertal absetzen. Diese wurde nicht nur durch die gute Deckungsleistung, sondern auch durch die beiden wieder sehr gut auftretenden Torhüterinnen, ein um das andere Mal zum Verzweifeln gebracht. Bei dem endgültigen Spielstand von 33:22 muss besonders L. Rosemann gelobt werden, die trotz einer Manndeckung der Gegner zehn Tore aus dem freien Spiel erzielen konnte, welche sie durch weitere acht Treffer vom Siebenmeter-Strich krönte. Nun heißt es für die Frauen des SC Hoyerswerda kurz Luft holen, bis es am übernächsten Samstag zum Auswärtsspiel gegen die HSG Riesa/Oschatz geht.

Für den SC Hoyerswerda spielten: L. Spallek, N. Seidel (beide im Tor), V. Apitz, A. Weber, S. Rösler (5), N. Will (7), N. Krebs, L. Rosemann (18/8), Al. Weber (1), C. Schöps (1) und N. Loth (1)