Das stellt Eltern vor Probleme, wenn sie einen längeren Weg zur Schule für sicherer halten als die direkte Route. In solchen Fällen erkundigen sie sich am besten bei ihrer Schule, ob sie einen Schulwegplan angelegt hat. Das empfiehlt Georg Nottelmann von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen. "Wenn der Schulwegplan solche Umwege vorsieht, sind die mitversichert", so Nottelmann. Umwege könnten Sinn machen: "Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste." Eltern sollten ihre Kinder nach dem Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule nicht sofort alleine auf den Weg zum Unterricht schicken, sondern den Schulweg neu mit ihnen üben - auch wenn die Kinder das in dem Alter vielleicht als lästig empfinden. Denn die meisten gemeldeten Wegeunfälle gebe es in der Altersstufe von zehn bis 14 Jahren.Erneut üben sollten Eltern den Schulweg vor allem mit Kindern, die morgens mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs sind, rät Georg Nottelmann. Denn die meisten gemeldeten Unfälle passierten mit dem Fahrrad. Es sei dabei falsch, sich allein auf die Fahrradprüfung am Ende der Grundschule zu verlassen. Diese allein mache das Kind noch nicht verkehrstauglich. dpa/han