Mehr als 1900 Ausbildungsplätze, aufgelistet auf 560 Seiten und offeriert von 333 Unternehmen, wovon 206 in der Region angesiedelt sind, hatte die Ausgabe 2010 zu bieten. Nachzulesen waren auch Angebote für Ferienjobs und Berufspraktika. Angesichts dieser Erfolgszahlen ließen die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster und das Job-Center Elbe-Elster, Geschäftsstelle Bad Liebenwerda, als Initiatoren und Geldgeber des Projektes nichts unversucht, eine Neuauflage der Fibel zu ermöglichen. Schritt Nummer eins in diese Richtung war die Vorstellung jener Jugendlichen, die das Projekt in die Tat umsetzen sollen. Projektkoordinatorin Marion Gattermann (Kauxdorf), Andrea Schumann (Bad Liebenwerda), Susanne Kindler (Elsterwerda) und Alexander Perner (Bad Liebenwerda) haben in den kommenden Monaten die Aufgabe, Recherchen über angebotene Ausbildungs- und Praktikumsplätze zu betreiben und möglichst viele Unternehmen für einen Eintrag in das Buch zu gewinnen. Dazu gehört auch jene Firmen zu kontaktieren, die sich im vergangenen Herbst über eventuelle Ausbildungsmaßnahmen noch nicht schlüssig waren. Ausgewählt wurden die vier Mitarbeiter durch das Job-Center in Bad Liebenwerda, das auch die Mittel für die unter der Trägerschaft der KDT-Fortbildungs- und Umschulungs GmbH Cottbus, Standort Bad Liebenwerda, stehende und bis 31. Oktober befristete Arbeitsgelegenheit Entgelt zur Verfügung stellt. Den Großteil der Projektfinanzierung übernimmt das Job-Center Elbe-Elster. Die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster erhöhte ihren Beitrag am Gesamtpaket, um das Vorhaben auch für 2011 absichern zu helfen. Erstmals in den Mitarbeiterkreis involviert ist mit Alexander Perner auch ein behinderter Jugendlicher. Seine Aufgabe soll es sein, dank hervorragender Kenntnisse im Umgang mit dem Computerprogramm Excel, die aufgenommenen Daten zu verarbeiten. "Wir freuen uns, mit unserer Arbeit einen Beitrag dafür leisten zu können, dass Jugendlichen in der Region eine Zukunftschance geboten wird”, betonte Teamleiterin Marion Gattermann.Abseits der Fibel erhofft sich Marina Beyer vom Job-Center Elbe-Elster aber auch Chancen für die vier wenn es darum geht, der eigenen Berufsentwicklung einen Schub zu geben. "Sie werden täglich mit den Unternehmen des Landkreises im Gespräch sein. Nutzen sie diese Gelegenheit auch im eigenen Interesse", sagte sie. Projektleiter Jens Zwanzig wiederum ermutigte das Team, mit eigenen Ideen und Innovationen zur Verbesserung der Fibel beizutragen.Das fertige Werk soll zu Beginn der nächsten Ausbildungsmesse des Landkreises kostenlos an Jugendliche verteilt werden. Messestandort wird dieses Mal Doberlug-Kirchhain sein.