Zwei der Taten wurden in Neuzelle (Oder-Spree) und in Peitz (Spree-Neiße) begangen.
Bei den Verbrechen in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg soll der 51-Jährige zwischen Oktober 2000 und Januar 2006 rund 100 000 Euro erbeutet haben. Drei der sieben Taten beging der Mann während seines Hafturlaubes. Er war bereits wegen anderer Überfälle verurteilt worden. Bei den Straftaten soll der Mann immer nach dem gleichen Muster vorgegangen sein. Mit einer Schreckschusspistole bewaffnet und einer Wollmütze maskiert, überfiel er demnach die Banken. Dabei soll er einen osteuropäischen Akzent nachgeahmt haben. Die höchste Beute des 51-Jährigen betrug etwa 26 000 Euro.
Die Staatsanwaltschaft will in dem Verfahren prüfen lassen, ob für den Angeklagten Sicherungsverwahrung infrage kommt. In diesem Fall könnte er auch nach Verbüßung einer Freiheitsstrafe hinter Gittern bleiben. Das Urteil gegen den Angeklagten wird am 13. März erwartet. (dpa/das)