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| 14:03 Uhr

Umfrage zur neuen RUNDSCHAU-Serie „Schlafen & Träumen“
Lausitzer träumen vom Fliegen, von Massenmördern und Sex

527 Lausitzer haben an der RUNDSCHAU-Umfrage zum Thema Schlafen teilgenommen und uns Einblicke in ihre Schlafzimmer gewährt (Symbolfoto).
527 Lausitzer haben an der RUNDSCHAU-Umfrage zum Thema Schlafen teilgenommen und uns Einblicke in ihre Schlafzimmer gewährt (Symbolfoto). FOTO: drubig-photo/Fotolia
Cottbus. Ein Mütze voll Schlaf braucht jeder. Aber was passiert eigentlich in der Nacht? Die RUNDSCHAU fragte Lausitzer, wie sie schlafen und was sie träumen.

Der Mensch ist eine Schlafmütze und ein Träumer. Im Schnitt mehr als ein Viertel unserer Lebenszeit verbringen wir schlafend. Wir können gar nicht anders. Aber wie wir schlafen und was wir träumen, ist höchst individuell. 527 Lausitzer haben an der RUNDSCHAU-Umfrage zum Thema Schlafen teilgenommen und uns Einblicke in ihre Schlafzimmer gewährt.

Fast die Hälfte aller Befragten (49 Prozent) gibt an, Seitenschläfer zu sein. Auf dem Bauch oder dem Rücken schlummern jeweils nur sieben Prozent. Große Einigkeit gibt es bei der bevorzugten Unterlage - hart muss sie sein. 72 Prozent der Befragten brauchen eine feste Matratze für einen guten Schlaf.

Ganz anders dagegen die Vorlieben, wie das Schlummerparadies auszusehen hat: Ein gutes Drittel will es karg, und nichts außer einem Bett und ein paar Möbeln im Schlafzimmer. 21 Prozent haben einen Fernseher im Schafzimmer, für 16 Prozent ist es auch Abstellkammer (etwa für Haushaltsgeräte).

Umfrage: Wie ist die Qualität Ihres Schlafes generell?
Umfrage: Wie ist die Qualität Ihres Schlafes generell? FOTO: LR / Katrin Janetzko

Und wie sieht es mit den Träumen der Lausitzer aus? 363 Befragte (69 Prozent) sagen, dass sie mehrmals in der Woche oder sogar täglich träumen. Nur acht Prozent geben an, nicht zu träumen oder sich nicht an die Träume zu erinnern. Der Rest glaubt, selten zu träumen.

Aber was bedeuten unsere Träume? Der deutlichen Mehrheit (72 Prozent) scheint das egal zu sein. Sie geben an, dass die Bedeutung ihrer Träume sie nicht interessiert - alle anderen wollen ihren Träumen aber sehr wohl auf den Grund gehen. Denn was uns nachts als Traum durch den Kopf geht, ist oft bizarr. Und 183 Teilnehmer haben uns sogar ihren schönsten, aufregendsten oder schlimmsten Traum verraten. Viele träumen, sie könnten fliegen, deutlich mehr träumen dagegen, sie würden fallen oder ins Bodenlose stürzen.

Nicht selten sind die Träume harte Kost: Einige Lausitzer haben uns verraten, vom Tod naher Angehöriger zu träumen, vom Krieg, von Vergewaltigung, von Unfällen, Katastrophen. Ein Umfrageteilnehmer berichtet: „Neulich habe ich von einem Massenmörder geträumt, der in seinem Fahrrad-Lieferrucksack Menschenteile versteckt hat. Seither habe ich nichts mehr bei einem Lieferdienst bestellt.“ Eine andere Teilnehmerin berichtet, den Unfall ihres Mannes vorher geträumt zu haben. „Ich habe wortwörtlich alles circa 14 Tage vorher geträumt: die Art der Verletzung, die umstehenden Kollegen, die Worte, die diese sagten. Das war mein schlimmster Alptraum. Seither zwinge ich mich, bei solchen Träume wach zu werden, damit diese nicht Wirklichkeit werden können.“ Ein dritter träumte, dass amerikanische Atombomber Weißwasser zerstören.

Im Traum geht’s oft aber auch um Erfreuliches. Da wird von knisternder Erotik geträumt, von tollen Reisen, Lottogewinnen, rauschenden Festen und von ganz neuen Erfahrungen. „Ich kann unter Wasser atmen und genieße das Leben dort“, schildert ein Umfrageteilnehmer.

213 Lausitzer (40 Prozent) haben übrigens gestanden, schon mal zu unpassenden Zeit weggenickt zu sein - die meisten im Theater.

Wobei wir bei der Qualität des Schlafes wären: 64 Prozent aller Befragten geben an sehr gut zu schlafen oder sich morgens fit zu fühlen. 32 Prozent hingegen finden nur schwer in den Schlaf und fühlen sich morgens oft wie gerädert (siehe Grafik).

Wenn der Schlaf einfach nicht kommen will, schalten 15 Prozent der Befragten den Fernseher an, 21 Prozent lesen sich müde und 35 Prozet hängen ihren Gedanken nach, bis sie einschlafen. Neun Prozent reifen zum Handy, und ein Prozent der Befragten schluckt regelmäßig Schlaftabletten oder Beruhigungsmittel.

Sollten Sie demnächst womöglich Einschlafprobleme haben, dann nehmen Sie doch einfach an einer unsere nächsten Umfragen teil. Sie müssen sich lediglich beim Umfrage-Center der RUNDSCHAU registrieren. Mit der Teilnahme können Prämienpunkte gesammelt und gegen Einkaufs-Gutscheine eingetauscht werden. Zum Umfragecenter gelangen Sie über:
 https://umfrage.lr-online.de

(bf)