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| 03:15 Uhr

Hintergrund
Pioniere der Luftfahrt

Der deutsche Ingenieur und Flugzeugpionier Otto Lilienthal bei einem seiner Gleitversuche.
Der deutsche Ingenieur und Flugzeugpionier Otto Lilienthal bei einem seiner Gleitversuche. FOTO: dpa
New York. Die Ära der Flugzeuge beginnt vor mehr als 100 Jahren. Seitdem erobern Luftfahrt-Pioniere Schritt für Schritt den Himmel. Ein Überblick:

1891: Dem deutschen Ingenieur Otto Lilienthal gelingen wiederholt Gleitflüge mit einem selbstgebauten Flugzeug.

1903: Die US-Brüder Wilbur und Orville Wright starten zum ersten anerkannten gelenkten Motorflug in der Geschichte. «Flyer 1» kommt in zwölf Sekunden 36 Meter weit.

1909: Der Franzose Louis Blériot überfliegt den Ärmelkanal.

1927: Der Amerikaner Charles Lindbergh fliegt als erster Mensch allein und nonstop über den Atlantik. Für die 6000 Kilometer von New York bis Paris braucht er 33 Stunden und 30 Minuten. Wenige Wochen später setzt Clarence Chamberlin mit Charles Levine an Bord über den Atlantik. Sie fliegen über 6500 Kilometer bis Berlin. Levine ist damit der erste Passagier eines Nonstop-Transatlantik-Fluges.

1939: Der deutsche Ingenieur Hans Joachim Pabst von Ohain lässt den ersten Düsenjet starten. Die Heinkel 178 fliegt Tempo 700.

1947: Der Amerikaner Charles „Chuck“ Yeager durchbricht mit dem Raketenflugzeug Bell X-1 als erster Mensch die Schallmauer.

1980: Die Amerikanerin Janice Brown fliegt mit einem Solarflugzeug über drei Kilometer weit.

1986: An Bord des Experimentalflugzeugs «Voyager» vollenden Dick Rutan und Jeana Yeager nach neun Tagen und 48 000 Kilometern den ersten Nonstop-Flug um die Erde, der ohne aufzutanken gelingt.

(dpa/BOB)