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| 13:05 Uhr

Gesichter des Theaters
Max Gülstorff

FOTO: Staatstheater Cottbus
Cottbus. Schauspieler, die in Cottbus auf der Bühne gestanden haben, waren seit jeher begehrt und oft zu Höherem auserkoren. Die hier Aufmerksamkeit erregt hatten, machten sich dann einen Namen. So auch Max Gülstorff (1882 – 1947), der von 1908 bis 1911 in Cottbus engagiert war. Von Klaus Wilke

Er war im Gefolge des ersten Theaterdirektors Max Berg-Ehlert in das Stadttheater Cottbus eingezogen. Heutige Filmlexika nennen ihn im Zusammenhang mit solchen großen Filmen wie "Der Kongress tanzt", "Der Hauptmann von Köpenick" und "Der Herr der Welt" und charakterisieren ihn so: "Er spielte wunderliche Kauze aller Arten".

Die Zeiten überdauert hat er auf alle Fälle als Oberschulrat in der unverwüstlichen Komödie "Die Feuerzangenbowle". Die Behauptung ist aber nicht falsch, dass er die ersten wichtigen Runden seiner Laufbahn in Cottbus absolvierte.

Gleich in den ersten Tagen nach der Eröffnung des Theaters vermerkte der "Cottbuser Anzeiger", Herr Gülstorff habe in Ludwig Fuldas Lustspiele "Die Jugendfreunde" seine "darstellerische Routine" in die Waagschale werfen können, und in Ernst von Wildenbruchs Stück "Der Mennonit" gefiel er durch "wirksame Darstellung".