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| 09:38 Uhr

Gesamturteil: ★★★✰✰
WerWörter: Wenn Werwolf auf Codenames trifft

FOTO: LRMed / Sebastian Schubert
Dieses semi-kooperative Partyspiel verbindet “Die Werwölfe von Düsterwald” mit einem zusätzlichen Kniff. Denn neben den bekannten Charakteren von „Werwolf“ kommt nun noch ein Wörterrätsel dazu.

Kurze Fakten zu „WerWörter“

Spieleranzahl 4-10 Spieler (Optional auch 2)
Altersempfehlung ab 8 Jahren
Spielzeit 10 Minuten
Spielverlag Ravensburger
Spielautor Ted Alspach, Jason Boles, Ronald MacDonald
Genre Partyspiel

Darum geht es bei WerWörter

In “Ravensborough” hat der Bürgermeister ein Zauberwort entdeckt. Mit diesem Zauberwort können die bösen Werwölfe aus dem Dorf vertrieben werden. Wenn da nicht das Problem wäre, dass der Bürgermeister danach verstummt ist, die Werwölfe dieses Wort aber auch kennen.

 Der Bürgermeister hat ein Zauberwort entdeckt, mit dem die Werwölfe aus dem Dorf vertrieben werden können.
Der Bürgermeister hat ein Zauberwort entdeckt, mit dem die Werwölfe aus dem Dorf vertrieben werden können. FOTO: Ravensburger / Sebastian Schubert

So spielt man WerWörter

Zunächst werden die Rollenkarten ausgewählt. Es wird eine Rollenkarte mehr gewählt als Spieler am Tisch sitzen. Danach bekommt jeder eine Rollenkarte und guckt sich diese verdeckt an. Wer den Bürgermeister zieht, darf diese Karte gleich aufdecken. Der Bürgermeister bekommt zusätzlich noch die eine übrig gebliebene Rollenkarte. Somit hat er gleichzeitig zwei Charaktere.

 Zunächst werden die Rollenkarten ausgewählt. Es wird eine Rollenkarte mehr gewählt als Spieler am Tisch sitzen. Danach bekommt jeder eine Rollenkarte und guckt sich diese verdeckt an.
Zunächst werden die Rollenkarten ausgewählt. Es wird eine Rollenkarte mehr gewählt als Spieler am Tisch sitzen. Danach bekommt jeder eine Rollenkarte und guckt sich diese verdeckt an. FOTO: Ravensburger / Sebastian Schubert

Nun kann man entscheiden, ob man mit der kostenlosen App spielt oder lieber die analoge Variante bevorzugt. Die App-Variante vereinfacht das Spiel um einiges. Denn dort werden die Charaktere automatisch aufgerufen und erklärt, welche Aufgabe die jeweilige Rolle hat. Außerdem hat die App zahlreiche Zauberworte und es können auch komplett eigene Zauberwortlisten erstellt werden.

Zunächst wählt der Bürgermeister eines der vorgegebenen Zauberwörter aus. Nun wachen die Werwölfe und die Seherin auf. Wahlweise auch die Freimaurer und die Wahrsagerin (wenn diese im Spiel sind - das hängt von der Spieleranzahl ab).

Der Werwolf, die Seherin und selbstverständlich der Bürgermeister kennen das Zauberwort. Nach dieser Einführungsrunde müssen alle in einer vorgegebenen Zeit das Zauberwort erraten.Da der Bürgermeister leider verstummt ist, darf er nur mithilfe von Markern Hinweise geben. Diese Hinweise gibt es in Form von ja, nein, vielleicht, nah dran, falsch, richtig.

Die Dorfbewohner und die Seherin haben nun die Aufgabe, das Wort mit Fragen zu finden, die sich mit “ja, nein, vielleicht” beantworten lässt.

Da die Seherin das Zauberwort kennt, muss diese aber aufpassen, dass sie nicht enttarnt wird. Sie sollte die Gruppe trotzdem auf eine richtige Fährte führen. Die Werwölfe versuchen dies natürlich zu verhindern.

Doch wer gewinnt nur dieses rasante Spiel?

Wurde das Zauberwort richtig erraten, muss das Dorf noch den Werwolf enttarnen. Dann hat das Dorf den halben Sieg schon in der Tasche. Der Werwolf hat noch die Chance, die Seherin zu enttarnen. Schafft er dies hat das Team der Werwölfe gewonnen. Gelingt ihm das nicht, hat das Dorf gewonnen.

Wurde das Zauberwort jedoch nicht richtig erraten, hat auch das Team der Werwölfe gewonnen.

Fazit

WerWörter eignet sich besonders gut für Partys, da das Spielprinzip sehr einfach ist und sich schnell erklären lässt. Am besten ist es, wenn jemand das Grundprinzip erklärt und dann die einfach zu bedienende App genutzt wird. Uns machte das Spiel Spaß, jedoch ging der Spielspaß irgendwie nach einigen gespielten Runden etwas verloren. Daher denken wir: Es ist ein witziges Spiel, das sich vor allem gut als Eisbrecher für Gruppen eignet und als Startspiel für einen erfolgreichen Spieleabend genutzt werden kann.

 Der Bürgermeister ist verstummt. Nun darf er mithilfe von Markern Hinweise geben. Diese Hinweise gibt es in Form von ja, nein, vielleicht, nah dran, falsch, richtig.
Der Bürgermeister ist verstummt. Nun darf er mithilfe von Markern Hinweise geben. Diese Hinweise gibt es in Form von ja, nein, vielleicht, nah dran, falsch, richtig. FOTO: Ravensburger / Sebastian Schubert

Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass wir eher die Wörter erraten wollten und gar nicht mehr so auf die unterschiedlichen Charaktere geachtet haben und somit vielleicht etwas das Spielprinzip darunter litt.

Ob es jedoch Spiel des Jahres wird, ist schwer zu sagen, auch wenn es unter den Top 3 auf der Nomminiertenlieste gelandet ist. Ich vermute: Es wird eher Platz 2 bei den Spielen des Jahres einnehmen, auch wenn ich die anderen Spiele nicht getestet habe.

Das hat uns an „Top Secret“ gefallen

schnell zu verstehendes Spiel
kompakt gehalten ohne großen Aufbau (somit perfekt für Partys)
ein Spiel für kurze Runden
Schönes Einstiegsspiel

Das könnte noch besser sein:

Das Disgn der Marken (nah dran und richtig), sollte offensichtlicher sein (gelb und orange wären besser)
Spielanleitung gleich mit der App verbunden (Erzähler)

Gesamtauswertung:

Wie komplex ist das Spiel
3/10 weniger schwer
Wie verständlich sind die Regeln
8/10 verständlich
Wie gut ist das Spielmaterial
8/10 Gut
Wie Familientauglich ist das Spiel
9/10, ab 8
So gut fanden wir das Spiel
7/10, Gut