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| 09:13 Uhr

Gesamturteil: ★★★★✰
Top Secret – Streng geheim, aber mit einem kleinen Augenzwinkern

FOTO: LR-Med / Sebastian Schubert
Dieser Moment, wenn du deinem Mitspieler deutlich machen willst, dass er mit dir in einem Team spielt. Er aber völlig in der Weltgeschichte herum schaut und gar nicht realisiert, dass du alles probierst, um ihn zu kontaktieren.

Ein Schmidt Spiel, was seinesgleichen sucht, ist definitiv “Top Secret”. Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch die Hauptstadt der Spione. Schlüpfe in die Rolle eines Geheimagenten, kontaktiere deinen jeweiligen Agenten und verrate ihm unauffällig den Treffpunkt. Das klingt nach deinem Geschmack? Dann mach dich auf einen teilweise chaotischen, aber auch sehr lustigen Spieleabend gefasst.

Darum geht es bei Top Secret

Zuzwinkern ist das A und O bei diesem Spiel. Denn um mit Agenten Kontakt aufzunehmen, musst du deinem jeweiligen Mitspieler zuzwinkern. Dieser Agent muss dir dann den Treffpunkt bekanntgeben, in dem er auf irgendeine Art und Weise auf den Ort deutet. Doch ihr müsst auf der Hut sein, denn andere Agenten lauern auf euch und hoffen darauf, euch ertappen zu können.

So spielt man Top Secret

Jeder Spieler wählt einen Agenten seiner Wahl. Danach werden die 4 Orte zusammengesteckt und möglichst weit voneinander entfernt auf den Tisch platziert. Außerdem bekommt jeder von euch 3 Ferngläser-Chips. Nun werden nur noch die Ortskarten und die jeweiligen Agentenkarten gemischt. Agentenkarten und Ortskarten werden getrennt voneinander zu je einem verdeckten Nachziehstapel in der Tischmitte gelegt.

Anschließend wird der Agentenkoffer aufgestellt.

Der geheimnisvollste Spieler wird zum Startspieler bestimmt und bekommt somit den Agentenkoffer, danach geht der Agentenkoffer reihum. Jeder Spieler zieht eine Agentenkarte und eine Ortskarte.

FOTO: LR-Med / Sebastian Schubert

Die Spieler versuchen nun möglichst viele Missionen erfolgreich abzuschließen. Jeder Spieler hat immer 2 Karten für 2 unterschiedliche Missionen auf der Hand: Eine Agenten- und eine Ortskarte.

Die Agentenkarte gibt einem vor mit welchem Agenten man Kontakt aufnehmen soll (aktive Mission). Die Ortskarte gibt den Treffpunkt bekannt, wo sich der andere Spion treffen muss, wenn der Kontakt hergestellt wurde (passive Mission).

FOTO: LR-Med / Sebastian Schubert

Nur der Spion, der den Koffer besitzt, darf dann auflösen, wer der kontaktierte Agent ist und welcher Treffpunkt in Frage kommt.

Ist dies richtig, bekommt er die Karte in Form eines Siegpunktes. Ist diese falsch, kommt diese wieder auf den Nachziehstapel. Jeder Spieler ist dauerhaft im Spiel eingebunden. Das heißt, dass er mit dem Zwinkern nicht warten muss, bis er an der Reihe ist, sondern dies jederzeit im Spiel tun kann.

Falls ein Spieler sieht, dass Agenten Kontakt aufnehmen, kann er einen von seinen Fernglaschips in die Mitte schmeißen. Dann muss er laut “Ertappt” sagen und die Agenten beschuldigen. Ist seine Beschuldigung richtig, bekommt er die Agentenkarten als zusätzlichen Bonus. Dies kann jeder bis zu 3 Mal machen, bis alle Beobachtungschips aufgebraucht sind.

FOTO: LR-Med / Sebastian Schubert

Sobald ein Spieler keine Agentenkarte mehr nachziehen kann, endet das Spiel. Danach zählt jeder Spieler die Karten, die er gewonnen hat. Der Spieler, der die meisten Karten besitzt, gewinnt Top Secret.

Fazit

Ein sehr lustiges und manchmal auch chaotisches Spiel, was teilweise die Mitspieler verzweifeln lässt, aber auch öfters Tränen in den Augen produziert, da man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Gerade auch ein Spiel, was in größeren Gruppen viel Spaß macht.

FOTO: LR-Med / Sebastian Schubert