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| 13:28 Uhr

Gesamturteil: ★★★★★
Tempel des Schreckens - “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

FOTO: LR-Med / Marcus Scheib
Wer Tempel des Schreckens aus seinem Spieleschrank nimmt, sollte gute Menschenkenntnisse besitzen. Denn die ganze Zeit stellt sich die Frage, wem kann ich vertrauen oder wer will mich aufs Glatteis führen. Wer ist also Freund oder Feind am Spieltisch.

Bei diesem Kartenspiel werden die Spieler in zwei Parteien geteilt, die Abenteurer und die Tempelwächterinnen. Stell dir vor, du befindest dich in einem mysteriösen Tempel im Dschungel. Als Abenteurer willst du soviel Gold wie möglich bergen, als Tempelwächterin versuchst du natürlich dies zu verhindern. Denn du möchtest, dass das Gold im Tempel bleibt. Somit versuchen die Tempelwächterinnen die Abenteurer auf eine falsche Fährte zu locken. Beliebt sind dabei Feuerfallen und leere Schatzkammern, damit die Abenteurer leer ausgehen und somit verlieren

Kurze Fakten zu „5 Minute Dungeon“

Spieleranzahl 3 - 10 Spieler
Altersempfehlung ab 8 Jahren
Spielzeit 15 Minuten
Spielverlag Schmidt Spiele
Spielautor Yusuke Sato
Genre Familienspiel

So spielt man Tempel des Schreckens

FOTO: LR-Med / Marcus Scheib

Als erstes werden die Rollenkarten verteilt. Dies funktioniert folgendermaßen: Je nach Spieleranzahl ändert sich das Verhältnis von Tempelwächterinnen zu Abenteurern. Entsprechend der Hilfskarte werden die jeweiligen Rollen vermischt und je eine Karte an die Mitspieler verteilt.

FOTO: LR-Med / Marcus Scheib

Jeder Spieler weiß nun, welcher Gruppe (Abenteurer oder Wächterin) er angehört. Diese Karte ist stets verdeckt zu halten.

Nun werden auch die Räume der Spieleranzahl entsprechend ausgewählt, gemischt und an die jeweiligen Spieler verteilt. Jetzt versuchen die Abenteurer, innerhalb von vier Runden alles Gold rechtzeitig aus den Schatzkammern zu bergen.

Jeder Spieler guckt sich seine Räume an, merkt sich diese und mischt diese noch einmal gut durch. Danach legt ihr diese verdeckt nebeneinander vor euch hin.

Nun weiß also jeder Spieler welche Räume er hat, aber nicht mehr, an welcher Position diese sich befinden.

FOTO: LR-Med / Marcus Scheib

Danach wird ein Startspieler festgelegt und bekommt den Schlüssel. Jeder verrät, was sich in den Kammern befinde. Die Abenteurer werden sicher die Wahrheit sagen. Die Tempelwächterinnen, werden dies aber gewiss nicht tun. Der Spieler mit der Schlüsselkarte darf selbst entscheiden, welchen Raum er öffnen will (außer bei sich selbst). Danach ist der Spieler dran, bei dem der letzte Raum geöffnet wurde. Die geöffneten Räume werden separat auf dem Tisch gesammelt.

FOTO: LR-Med / Marcus Scheib

Wenn so viele Räume geöffnet wurden, wie Spieler teilnehmen, endet die Runde. Eine kleine Besonderheit gibt es noch, nicht bei jedem Spieler muss eine Karte aufgedeckt sein. Zum Schluss werden die restlichen Karten eingesammelt, gemischt und wieder neu ausgeteilt.

Dann geht das ganze wieder von vorne los.

Doch wer hat nun gewonnen?

Die Tempelwächterinnnen: Wenn beide Feuerfallen aufgedeckt sind (Spiel endet sofort)
Die Tempelwächterinnen: Wenn nicht alle Schätze geborgen sind, nach vier Runden
Die Abenteurer: Wenn alle Schätze geborgen sind (Spiel endet sofort)

Das hat uns an „Tempel des Schreckens“ gefallen

sehr kurzweiliges und schnelles Spiel
schön kompakt gehalten, Ideal für Reisen
schnell und leicht erklärt
für kleine und große Gruppen gleichzeitig
Erklärvideo von Schmidt-Spiele Podcast ohne Regel lesen

Das könnte noch besser sein:

es fühlt sich an, als ob sich die Karten mit der Zeit etwas abnutzen würden

Gesamtauswertung:

Wie komplex ist das Spiel
2/10 Angenehm leicht
Wie verständlich sind die Regeln
9/10 gut verständlich.
Wie gut ist das Spielmaterial
9/10 Gut
Wie Familientauglich ist das Spiel
9/10, ab 3
Wie ist das Preis-Leistung verhältnis?
10/10, ≈25€
So gut fanden wir das Spiel
9/10, Gut