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| 11:22 Uhr

Gesamturteil:★★★★★
King of Tokyo – Die große Monsterkeilerei für Würfelfans

FOTO: Iello/LR-Online.de
Cottbus. Im Würfelspiel „King of Tokyo“ erleben die Spieler eine ordentliche Monsterklopperei. Welches Monster wird am längsten stehen und über Tokyo herrschen? Finden Sie es heraus.

Egal ob in Blockbusterfilmen oder mit Actionfiguren im Jugendzimmer. Der Kampf mit und gegen große Monster bringt seit jeher ein breites Lächeln auf die Gesichter vieler Menschen. Und genau an diese Zielgruppe richtet sich das Spiel „King of Tokyo“.

Kurze Fakten zu „King of Tokyo“

Spieleranzahl 2–6 Spieler
Altersempfehlung ab 8 Jahren
Spielzeit 30 Minuten
Spielverlag Iello im Vertrieb von Hutter
Spielautor Richard Garfield

Darum geht´s in „King of Tokyo“

Als eines von sechs Monstern kämpfen die Spieler in diesem Würfelspiel um die Vorherrschaft in der japanischen Hauptstadt Tokyo. Um das Ziel zu erreichen, können die Monster entweder 12 Siegpunkte sammeln oder (die viel charmantere Methode) alle anderen Monster kaputt schlagen. Der Spieler, welcher das beste Gefühl für Timing, am meisten Würfelglück und eine super Strategie hat, wird am Ende das Spiel gewinnen.

So funktioniert „King of Tokyo“

Am Anfang wählt sich jeder Spieler sein Monster aus. Gewählt werden kann ein verrückter Weltraumpinguin, ein durchgeknallter Cyborg-Gorilla, eine Roboterkatze, ein Roboter-Dinosaurier, ein wabbeliger Alien oder eine Godzilla ähnliche Riesenechse.

Wenn jeder Spieler sein bevorzugtes Äquivalent gefunden hat, kann die Klopperei auch schon losgehen. Im Uhrzeigersinn spielt jeder Spieler seine Runde. Dazu nutzt er die sechs Würfel. Auf jedem Würfel sind die Symbole Tatze, Herz, Blitz und die Zahlen 1-3 abgebildet. In jeder Runde darf der Spieler dreimal hintereinander würfeln und sich die besten Würfel zur Seite legen.

 Mit dem Tatzensymbol kann der würfelnde Spieler den anderen Monstern auf den Deckel hauen. Mit den Herzen kann der Spieler sich selber heilen und mit dem Blitz kann er coole Powerkarten erwerben.
Mit dem Tatzensymbol kann der würfelnde Spieler den anderen Monstern auf den Deckel hauen. Mit den Herzen kann der Spieler sich selber heilen und mit dem Blitz kann er coole Powerkarten erwerben. FOTO: LR-Med / Iell/LRO/Sebastian Schubert

Nach dem Würfeln kommt das auswerten des Würfelergebnisses. Das Tatzensymbol ist hierbei ziemlich witzig. Denn mit ihm kann der würfelnde Spieler den anderen Monstern auf den Deckel hauen. Mit den Herzen kann der Spieler sich selber heilen und mit dem Blitz kann er kleine, grüne Steine sammeln, die er später gegen coole Powerkarten tauschen kann.

Ist ein Spieler eher ein Zahlenmensch, kann er durch das Sammeln der Zahlen auf den Würfeln Siegpunkte erzielen und somit ganz friedlich gewinnen.

Eine Besonderheit von „King of Tokyo“ ist, dass die Monster nicht wahllos auf einander einschlagen können. An dieser Stelle kommt der Ort „Tokyo“ ins Spiel. Befindet sich das würfelnde Monster gerade in Tokyo, kann es auf alle anderen Monster gleichzeitig einschlagen. Befindet sich der Spieler außerhalb von Tokyo, kann er nur auf das Monster in Tokyo einschlagen.

Da man als Monster in Tokyo auch ordentlich Siegpunkte sammeln kann, ist es für die Spieler sehr erstrebenswert in Tokyo zu sein. Jedoch gibt es einen großen Nachteil. Als Monster in Tokyo kann der Spieler sich nicht heilen. Dieser kleine Spielkniff sorgt dafür, dass die Monster dazu gezwungen werden Tokyo zu verlassen. Ob ein Spieler in Tokyo bleibt oder nicht kann er jedes Mal entscheiden, nachdem er angegriffen wurde. Wenn ein Spieler Tokyo verlässt, rückt das Monster nach, welches angegriffen hat.

Das Spiel geht so lange, bis nur noch ein Monster steht oder ein Spieler 12 Siegpunkte gesammelt hat.

Fazit zu „King of Tokyo“

FOTO: LR-Med / Iell/LRO/Sebastian Schubert

In unserem Spieletest hat „King of Tokyo“ jedem Spieler ein breites Grinsen aufs Gesicht gezaubert und voll überzeugt. Das Spiel lässt sich in wenigen Minuten erklären, das Regelheft liest sich flott und die Monsterkeile sorgt für riesigen Spaß. Mit 30 Minuten Spielzeit ist eine Runde „King of Tokyo“ zwar nicht lang. Aber bei nur einer Runde bleibt es wohl nie! Das Spiel hat Suchtpotential!

Durch die vielen unterschiedlichen Powerkarten ist jede Runde anders. „King of Tokyo“ hat einen sehr hohen Wiederspielwert. Die Spielmaterialien sind sehr schön gestaltet und fühlen sich sehr hochwertig an.

Mittlerweile gibt es für „King of Tokyo“ mehrere Erweiterungen und zusätzliche Monster. Auch eine komplexere Version mit dem Namen „King of New York“ ist zu haben.

Alles in allem lässt „King of Tokyo“ wenig Grund zum Meckern. Das Spiel besticht durch seine Einfachheit und verbindet Mechanismen aus Kniffel mit Tabletop-Elementen.

Das hat uns an „King of Tokyo“ gefallen

Schnell zu erlernen
Sehr schöne Gestaltung
Hoher Wiederspielwert
Viele Erweiterungen
Gute Spielzeitlänge
Viele Powerkarten machen das Spiel einzigartig

Das könnte noch besser sein:

Sperrige Verpackung. Eine Reisevariante in kleinerer Box wäre Wünschenswert
Monster haben keine Spezialfähigkeiten. Dadurch ist die Wahl der Monster irrelevant.

Gesamtauswertung:

Wie komplex ist das Spiel
4/10 Nicht sehr komplex
Wie verständlich sind die Regeln
9/10 Sehr gut zu verstehen
Wie gut ist das Spielmaterial
8,5/10 Gut
So gut fanden wir das Spiel
Sehr gut
Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.