Kündigungsgrund war die vorgebliche private Unterbringung von Maschinen in der Halle, was die Geschäfte der Flugplatzgesellschaft gestört habe.

Bürgermeister Dieter Perko (CDU) betonte, die Übernahme der Anlage von den Stadtwerken Cottbus habe die Arbeitsplätze dort angesiedelter Firmen sowie die Freizeit- und Sportaktivitäten gesichert. Wegen der finanziellen Situation der Kommune sei von der Gemeindevertretung beschlossen worden, die Zuschüsse 2011 zu streichen.

Vereinsvorsitzender Jürgen Bedrich verwies auf den bis 2025 laufenden Mietvertrag, der durch den Verkauf nicht berührt werde. Die rund 80 Mitglieder, darunter viele Kinder und Jugendliche, könnten die Zusatzbelastungen durch die angestrebte Mieterhöhung um 40 000 Euro pro Jahr nicht verkraften. Zudem sei die Summe für die mehr als 30 Jahre alte unsanierte Halle unangemessen. Bedrich zufolge geht der Zuschussbedarf der Betriebsgesellschaft nicht auf den Verein, sondern auf andere Nutzer und Tätigkeitsfelder zurück. Der Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft, Torsten Schwieg, sagte, der Verein habe auf Verhandlungsangebote zur künftigen Miethöhe nicht reagiert.