Dies teilte der Chef der Organisation für den Erdbebenschutz Griechenlands (OASP), Efthymios Lekkas, im Staatsfernsehen ERT am Dienstag mit. Das Erdbeben hatte am Montag ein Menschenleben auf Lesbos gefordert. Elf Menschen wurden auf der griechischen Insel verletzt.

Das Zentrum des Bebens lag rund zehn Kilometer unter dem Meeresboden zwischen der türkischen Ägäisküste vor der Halbinsel Karaburun und der griechischen Insel Lesbos. Nach griechischen Seismologen-Messungen hatte es eine Stärke von 6,1 und einen kleinen Tsunami ausgelöst. Die Seismologen warnten vor Nachbeben. Deswegen sollten die Einwohner, deren Häuser beschädigt sind, nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Es bestehe große Verletzungsgefahr. Beim kleinsten Nachbeben könnten beschädigte Häuser einstürzen, hieß es. Aus Sicherheitsgründen blieben am Dienstag alle Schulen von Lesbos geschlossen. In den anderen Regionen von Lesbos gibt es nur geringe Schäden. Touristen wurden nicht verletzt.