Penibles SchweinDas sei absolut keine Schweinerei, erklärt Kerstin Schulze. "Pumpi ist nicht nur sauber, sondern geradezu penibel. Schmutz mag er gar nicht", erklärt seine Besitzerin. Mini-Schweine seien zudem erheblich sauberer als Hunde und würden auch nicht so wie diese haaren und bei regnerischem Wetter anfangen zu "duften", bricht sie eine Lanze für das Haustier. Pumpi weiß sich gut zu bewegen. Obwohl er erst seit 14 Tagen zum Haushalt gehört, beträgt er sich nicht nur manierlich, sondern hört bereits auf seinen Namen. Pumpi weiß: Frauchen ist der Chef. Ihr weicht er nicht von der Seite. Sein schwarzes Lederhalfter ist deshalb mehr schickes Accessoire, das seine zartrosafarbene Haut und die darauf sprießenden weißen Härchen besonders nett betont. Noch völlig verspielt schnüffelt er unentwegt mit der Schnauze im Gras nach Insekten, Schnecken und Steinchen und wackelt mit dem Schwänzchen. Das ist jedoch im Gegenteil zu den großen Verwandten nicht geringelt. Fünf Monate alt ist das Schweinchen, misst 30 Zentimeter in der Länge und wiegt rund fünf Kilogramm. Kleiner als HausschweinAuch als erwachsenes Exemplar wird Pumpi erheblich kleiner als die Haustierrassen bleiben. Nicht nur die kleine Josie wird laut Kerstin Schulze abends in der Wanne gebadet, sondern auch SchweinchenPumpi. Wohlig lässt er sich danach mit einer Portion Babyöl verwöhnen. Es habe viel Kopfschütteln bei Verwandten und Freunden gegeben, so Kerstin Schulze. "Er ist aber unser Glücksschweinchen", sagt sein Frauchen. ah