Die Begegnung zwischen dem Zweiten und Dritten des Vorjahres endete torlos. Beide Teams zeigten eine schwache Leistung, die nicht Landesliga-Niveau entsprachen. Vielversprechend begann die Partie für die Elbestädter. Bereits in der ersten Minute fand ein Freistoß von Steve Braune den wieder verfügbaren Steven Rzeppa. Dessen wuchtiger Kopfball landete aber an der Lattenunterkante und sprang wieder ins Feld zurück. Auch nach acht Minuten schien die Mühlberger Führung fällig. Nach guter Vorarbeit von Tommy Rink verfehlten aber im Zentrum gleich zwei Empor-Akteure den Ball. Danach war Schluss mit der Herrlichkeit. Viele Spieler konnten nicht ihren wahren Leistungsstand erreichen. So bleibt von der ersten Hälfte nur noch ein Hinterhaltschuss von Henry Bartzsch zu erwähnen, der knapp am Tor vorbeistrich. Die Gäste hatten kurz vor der Pause die große Chance zur Führung. Marcus Uher lief allein auf das von René Jessulat gehütete Tor, hob aber die Kugel über den Kasten (43.).Von der zweiten Hälfte gibt es nicht viel Positives aus Mühlberger Sicht zu berichten. Empor fand nicht mehr zum Spiel und konnte keine Torchance mehr erzielen. Nun entwickelte sich ein Kampfspiel, bei dem die Gäste fast das bessere Ende für sich hatten. Gleich mehrmals hatten die Hausherren Glück, dass die Pfeife des Unparteiischen bei einigen brenzligen Situationen im eigenen Strafraum stumm blieb. Nachdem Waltersdorf die letzte Gelegenheit zum Sieg verspielte (87.), blieb es bei einem gerechten Unentschieden. red/Herrmann