Die Gymnasiasten befragten Zeitzeugen und nutzten weitere Quellen. Die entwickelten Ideen sind vielfältig.

Auf einem Spielplatz könnten Kinder beispielsweise mit einem Bagger Steine als symbolische Kohlestücke ausbuddeln, sie auf ein Förderband legen, das diese zu einer Waage und anschließend in einen Ofen zum simulierten Verbrennen transportiert. Infotafeln gäben den Eltern Einblick in die Zeit der Kohleförderung. Diese Informationen als Comic-Serie zu gestalten, ist die Idee einer anderen Gruppe. Eine weitere will den Arbeitstag eines Schweißers erlebbar machen. Die Besucher betreten eine Plattform und setzten einen Helm auf. Im heruntergeklappten Visier läuft ein Film ab, über Kopfhörer sind die typischen Geräusche der Tagebaugeräte zu hören.

Die Plattform verstärkt die sinnliche Erfahrung durch entsprechende Bewegungen. Eine Kohleinsel im See, Schnitzel in Form des Sees und symbolische Kohlen als Schlüsselanhänger, ein Segelboot, in dem während der Fahrt über den See in einem Fernseher gezeigt wird, wie es an verschiedenen Punkten früher aussah, sind weitere Anregungen. In einer Dokumentation würden diese für den Verein zur Entscheidungsfindung zusammengestellt, so Projektbetreuer Moritz von Rappard.