Bisher galt das nur für Schrottfahrzeuge, die nach dem Juli 2002 in den Verkehr gebracht worden sind. Darauf macht der KS-Automobilclub in München aufmerksam.
Allerdings sind verschiedene Bedingungen einzuhalten. Das Fahrzeug muss zu einem vom Hersteller benannten Entsorgungsbetrieb gebracht werden, der nicht weiter als 50 Kilometer vom Standort des letzten Halters entfernt sein soll. Der Kfz-Brief oder die Zu lassungsbescheinigung I müs sen vorgelegt und übergeben werden. Ferner muss der Wagen innerhalb der Europäischen Union zugelassen gewesen sein. Er darf zudem nicht ausgeschlachtet sein, es müssen also noch alle wesentlichen Teile wie Antrieb, Karosserie, Fahrwerk, Katalysator und elektronische Steuergeräte vorhanden sein. Auch dürfen keine Abfälle im Fahrzeug lagern.
Wird ein Fahrzeug nicht ordnungsgemäß bei der Zulassungsbehörde abgemeldet oder unkorrekt auf öffentlichem oder privatem Grund entsorgt, kann der letzte Eigentümer mit bis zu 50 000 Euro Bußgeld belegt werden. Außerdem können ihm die von den Behörden verauslagten Kosten, etwa Abschleppen, berechnet werden.
(ddp.djn/sh)