Hinzu kommt aber auch die Frage nach der individuellen Fahrtüchtigkeit, ob der Fahrer eine Situation erkennen und angemessen reagieren kann.Wer Schlangenlinien fährt, Autos rammt oder von der Straße abkommt, hat die Grenze überschritten. Dafür kann ein Glas Sekt zu viel sein. Ist Alkohol eindeutig für den Unfall verantwortlich, greift in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer von der Leistungspflicht: Zwar reguliert er den Schaden, nimmt den Fahrer jedoch in Regress und kann bis zu 5000 Euro vom Schädiger zurückholen. Noch gravierender können die Folgen in der Kasko-Versicherung sein. Bei mehr als 1,1 Promille - absoluter Fahruntüchtigkeit - gilt der Alkohol automatisch Unfallursache.pm/han