(dpa/roe) Im verschneiten Südbayern hat sich die Wetterlage weiter leicht entspannt: Am Mittwoch blieb es dem Deutschen Wetterdienst zufolge überwiegend trocken. Auch in den kommenden Tagen seien keine größeren Schneefälle zu erwarten, sagte eine Me­teo­rologin am frühen Morgen. Dafür wurde es stürmisch in Bayern.

Die Lawinengefahr in Bayern nahm erneut etwas ab: Die zweithöchste Warnstufe gilt nur noch oberhalb der Waldgrenze in den Allgäuer, den Werdenfelser und den Berchtesgadener Alpen. Laut Lawinenwarndienst Bayern sollte sich die Situation innerhalb weniger Tage deutlich entspannen.

In tieferen Lagen in Bayern hatten Tauwetter und Regen die Pegelstände von Flüssen und Bächen zuletzt steigen lassen. Auch hier entspannte sich die Lage: Vielerorts gingen die Wasserstände weiter zurück. Dank der Wetterberuhigung waren viele zeitweise von der Außenwelt abgeschnittene Orte wie Balderschwang in Bayern sowie Lech, Zürs und Sölden in Österreich wieder erreichbar.

In Österreich sind in diesem Winter bisher elf Menschen in Lawinen ums Leben gekommen. Das sind für den Zeitraum vom 1. November bis Mitte Januar doppelt so viele wie im langjährigen Durchschnitt, wie das Österreichische Kuratorium für alpine Sicherheit mitteilte.