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| 02:44 Uhr

Schmunzeln, lachen und nachdenken

Senftenberg. Seit 1954 bringt der "Eulenspiegel" seine Leser mit Witz und Ironie zum Lachen. Nun zeigt das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Senftenberger Schloss über 250 Blätter und Zeichnungen aus der allseits beliebten "Eule" in einer eigenen Ausstellung. red/br

Unter dem Motto "Strichweise heiter" sind Karikaturen aus 50 Jahren DDR- und Nachwende-Zeit zu sehen. Die "Klassiker" ostdeutscher Humorzeichner und Karikaturisten wie Barbara Henniger, Cleo-Petra Kurze, Heinz Jankofsky, Manfred Bofinger, Heinz Behling, Reiner Schwalme, Erich Schmitt, Henry Büttner oder Peter Dittrich haben Generationen amüsiert und geprägt. Noch bis 1. September lässt die Ausstellung Besucher des Museums Schloss und Festung Senftenberg schmunzeln, lachen und nachdenken.

Das Berliner Humor und Satiremagazin "Eulenspiegel" war die einzige Satirezeitschrift der DDR und amüsiert ihre treuen Leser bis heute. In der umfassenden Senftenberger Ausstellung sind nahezu alle Karikaturisten und Humorzeichner, die ehemals für die Zeitschrift und den Buchverlag tätig waren, vertreten, so Jenny Linke vom Museum. "Neben den ,nostalgischen' Rückblicken und der Freude am Wiedersehen mit ,alten Bekannten', steht natürlich der Spaß an deftigem Humor und schrägen Zeichnungen im Vordergrund", beschreibt Andreas Nicolai die Ausstellung. Aus seiner Sammlung im "Museum für Humor und Satire" in Luckau stammen die Originalzeichnungen, die die umfangreiche Dokumentation ergänzen.

Vormerken sollten sich Freunde der Karikatur den 10. August. Dann wird um 16.30 Uhr der langjährige Mitarbeiter des "Eulenspiegels" und Bestseller-Autor Ernst Röhl humoristische und satirische Geschichten seines Programms "Wörtliche Betäubung" lesen.