Wer derartige Beschwerden feststellt, sollte umgehend zum Hausarzt gehen. Darauf weist der Mediziner Robert Klamroth von der Gesellschaft für Thrombose und Hämatoseforschung hin. Unbehandelt kann eine Thrombose schnell zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen.

Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel, das ein Gefäß verstopfen kann. Bei rechtzeitiger Diagnose bekommt der Patient einen Blutverdünner verabreicht, der das Gerinnsel verkleinert. "In den ersten Wochen ist das Risiko einer Wiedererkrankung am höchsten, deshalb sollten Patienten die Gerinnungshemmer drei Monate lang nehmen", erklärt Klamroth. Außerdem unterstützen Kompressionsbehandlungen und Bewegung den Genesungsprozess.