Das von Kämmerin Cornelia Gmerek vorgelegte Zahlenwerk für 2010, das in Zusammenarbeit mit allen Fachabteilungen des Uebigau-Wahrenbrücker Rathauses und der Mitarbeit der Abgeordneten in den vergangenen Wochen Form angenommen hat, sorgt für keine Überraschungen. Wie viele andere Kommunen auch hat Stadt mit rückläufigen Mittelzuweisungen vom Land zu kämpfen. Was 222 000 Euro weniger Schlüsselzuweisung ausmachen, rechnet die städtische Finanzchefin am folgenden Beispiel vor: ,,Schlüsselzuweisung minus Kreisumlage ergab 2008 noch eine Pro-Kopf-Differenz von etwa 50 Euro. 2010 sind es noch 19 Euro." Was bedeutet: Von den Zuweisungen vom Land bleibt immer weniger in der Uebigau-Wahrenbrücker Stadtkasse. Die Masse wird durchgereicht.

Kein Wunder, wenn die Ausgaben die Einahmen übersteigen. In Uebigau-Wahrenbrück ist das seit 2004 so. Auch 2010 steht ein Minus von 86 000 Euro zu Buche. Dass es nicht noch größer ausfällt, schreibt die Kämmerin den glücklicherweise relativ konstanten Einnahmen bei Gewerbe- und Einkommenssteuern zu.

Aber es gibt auch positive Fakten: In Uebigau-Wahrenbrück werden 2010 stattliche 1,5 Millionen Euro investiert. Die Zuschüsse für die Ortsvorsteher und für freiwillige Leistungen bleiben konstant. Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt.

Dank Umschuldung müssen weniger Mittel für Zinsen und Tilgung von anhängigen Krediten aufgebracht werden.