Insgesamt gibt es in dem Bezirk rund 7000 Betriebe im Lebensmittelhandel, nicht alle konnten bisher kontrolliert werden. Aber was die zwölf Kontrolleure des Bezirks bereits fanden, ist abschreckend genug. "Mangelnde Grundhygiene", abgelaufene Haltbarkeitsfrist von Lebensmitteln oder eine nicht eingehaltene Kühlkette zählen noch zu den leichteren Verstößen gegen das Lebensmittelrecht.Der Bezirk benachteilige einige Betriebe, da er es nicht schaffe, flächendeckende Kontrollen vorzunehmen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, Thomas Lengfelder. Er kündigte rechtliche Schritte an, sollte ein Dehoga Mitglied auf der Negativliste erscheinen. Bisher ist das aber nicht der Fall. Bezirksstadtrat Kirchner konterte, er sehe keine rechtliche Grundlage für eine Klage. Die Negativliste sei ein weiterer Schritt zum Schutz der Konsumenten. Restaurants auf der Liste würden informiert und könnten eine Nachkontrolle beantragen. Sollte sich diese als positiv erweisen, würden sie von der Liste entfernt. dpa/han