Die 45-Jährige hatte sich offenbar eine Hirnverletzung zugezogen, die zunächst nicht erkannt worden war."Liam Neeson, seine Söhne und die ganze Familie sind vom Tod ihrer geliebten Natasha schockiert und am Boden zerstört", heißt es in einer Erklärung, die von Neesons Sprecher veröffentlicht wurde. Richardson starb im Lenox-Hill-Krankenhaus in New York. Sie war mit einem Privatjet von Kanada in die USA verlegt worden. Sowohl ihre Mutter Vanessa Redgrave als auch Richardsons Söhne und ihre Schwester Joely Richardson hatten die Sterbende im Krankenhaus besucht.Nach dem Unfall habe es "keine Anzeichen für eine Verletzung" gegeben, erklärte die Verwaltung des Skigebiets. Vorsichtshalber sei Richardson aber von ihrem Skilehrer zum Hotel begleitet worden. Als die Schauspielerin sich nach einer Stunde unwohl fühlte, wurde sie in das Sainte-Agathe-Krankenhaus in Québec, später ins Sacré-Coeur-Krankenhaus in Montréal gebracht."Wenn wir eine derartige Geschichte hören, denken wir unmittelbar daran, dass sich ein Blutklumpen zwischen dem Schädel und dem Hirn gebildet haben könnte", sagte eine Neurologin dem Nachrichtensender CNN. "Patienten können eine lichte Periode haben, die Minuten oder Stunden dauern kann, aber dann dehnt sich der Blutklumpen aus und übt Druck auf das Gehirn aus, was schnell fatale Folgen haben kann."Richardson feierte auch als Shakespeare-Darstellerin mit den Rollen der Ophelia in "Hamlet" und der Helena im "Sommernachtstraum" Erfolge. Richardson und Neeson galten vielen als Traumpaar. Nachdem sich Neeson im Juli 2000 bei einem Motorradunfall das Becken brach und von seiner Frau bis zur Genesung gepflegt wurde, beschrieb er sie als "Engel." AFP/han