Das Geld sei dort durch die staatliche Einlagensicherung genauso sicher wie bei großen und bekannten Instituten. „Die meisten Banken machen bei ihren Tagesgeldzinsen nach wie vor wenig“, sagt Herbst. So habe die Bundesbank ermittelt, dass der durchschnittliche Tagesgeldzinssatz aller Banken derzeit bei 0,9 Prozent liegt. Kleine Banken oder Institute, die in Deutschland noch unbekannt sind, bieten laut FMH für Einlagen ab 1000 Euro auf einem Tagesgeldkonto zwischen 2,50 Prozent und 2,71 Prozent Zinsen. Die staatliche Einlagensicherung stehe für Guthaben bis zu 100 000 Euro ein.

Schadenersatz nach Trunkenheit verweigert

Wer mit mehr als drei Promille Auto fährt, muss damit rechnen, dass die Versicherung bei einem Unfall keinen Cent zahlt. Die Begründung ist einfach: Der Schaden wurde grob fahrlässig herbeigeführt, entschied der Bundesgerichtshof. Die Versicherung ist auch nach Abschaffung des früheren „Alles-oder-Nichts-Prinzips“ nicht verpflichtet, einen Teil des Schadens zu tragen, sondern kann die Leistungsquote auf Null setzen. Entscheidend ist lediglich, dass die Versicherung die Umstände des Einzelfalles abwägt. Die Trunkenheitsfahrt alleine rechtfertigt pauschal keine Leistungskürzung auf Null, vielmehr sind mildernde Umstände des Fahrers zu berücksichtigen. Ist das jedoch passiert, steht einer vollen Leistungskürzung nichts entgegen (Az.: IV ZR 225/10).

Gewölbte Dosen in Plastik entsorgen

Aufgeblähte Konservendosen gehören mit einer Plastiktüte umwickelt in den Mülleimer. Denn im Mülleimer oder schon auf dem Weg dahin könnten sie platzen, warnt Detmar Lehmann vom Bundesverband der Lebensmittelchemiker im öffentlichen Dienst (BLC). Die Plastiktüte verhindere, dass die Flüssigkeit sich beim Platzen im Raum verteile. Vor allem Konserven, deren Inhalt nicht extrem sauer ist, also Suppen, Wurst, Fleisch oder Bohnen, könnten sich aufblähen. Dann entstehe eine Bombage, eine Gasbildung durch Bakterienwachstum infolge unzureichender Sterilisation.

dpaq.de/Glheb

Gummihandschuhe beim Putzen nutzen

Einweg-Latexhandschuhe sind grundsätzlich nicht zum Schutz der Hände vor aggressiven Putzmitteln geeignet. Binnen Sekunden können die Reinigungssubstanzen durch das dünne Material dringen und auf die Haut gelangen. Darauf macht der Berufsverband der Deutschen Dermatologen aufmerksam. Besser sind handelsübliche Mehrweghandschuhe aus Gummi mit langen Stulpen. Idealerweise haben sie ein Baumwollfutter, das Schwitzen eindämmt und direkten Kontakt mit der Gummierung vermeidet.