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SC Spremberg bleibt an der Spitze

Hoch das Bein: Der SC Spremberg um Raik Hermann (Nr. 17) landete einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen Einheit Drebkau und behauptete damit die Tabellenführung in der Landesklasse Süd.
Hoch das Bein: Der SC Spremberg um Raik Hermann (Nr. 17) landete einen verdienten 2:0-Heimsieg gegen Einheit Drebkau und behauptete damit die Tabellenführung in der Landesklasse Süd. FOTO: Detlef Bogott/dbo1
Landesklasse. ... aber auch Stadtrivale SSV kommt in Döbern zu seinem zweiten Sieg und reiht sich auf Platz vier ein. Peitz gelingt derweil der erste "richtige" Dreier. Roland Scheumeister / rms1

SC Spremberg - Einheit Drebkau 2:0 (0:0).

Tore: 1:0 Pas. Scheider (58.), 2:0 Nickerl (65.); Schiedsrichter: Effenberger (Bad Liebenwerda); Zuschauer: 80; SCS: Spichale - Jensch, Schwarz, Ja. Domann, Staude, Rihm, Kern (65. Ra. Hermann), Pas. Scheider, Ri. Hermann, Thiele (57. Goethel), Nickerl (78. Manthey); Drebkau: A. Branig - Galow (61. Rehn), Herenz, Tarczewski, Lampert, Tofaute, Brauer, M. Branig, Perkun, Meritz (83. Franke), Simons (70. Konzack).

Der SC Spremberg dominierte das Geschehen von Beginn an. Die Drebkauer verbarrikadierten komplett ihren Strafraum, was gut funktionierte. Denn die Slamener taten sich schwer, dieses Bollwerk aufzubrechen. Nur eine echte Großchance, als Verteidiger Schwarz bis zum gegnerischen Tor durchmarschierte, Branig aber mit Fußabwehr rettete, wurde registriert. Das gleiche Bild bot sich in der zweiten Hälfte. Doch nun bewegten sich die Spremberger mehr und spielten ideenreicher. Kapitän Domann brachte den Ball in den freien Raum, wo Pascal Scheider eiskalt und überlegt am Torwart vorbei einnetzte. Damit war der Bann gebrochen. Scheider bereitete das 2:0 vor, indem er den Ball von der Außenlinie mustergültig auf Nickerl zurücklegte, der aus elf Metern traf. Drebkau produzierte nur eine Halbchance, zeigte sich aber insgesamt gut eingestellt, ohne den verdienten Sieg in irgendeiner Weise gefährden zu können.

SV Döbern - Spremberger SV 1:4 (0:3).

T: 0:1 Schiffel (3.), 0:2 Wietasch (8.), 0:3 Grabowski (43.), 1:3 Schwerdtner (67.), 1:4 Jäckel (70.); SR: Bräuning (Drebkau); Z: 96; Döbern: Schuffenhauer - Schiller (76. Augsburg), Dost, Januszewski, Blechstein, Scholz, Behring (66. Müller), W. Mrosk, Zeschke, J. Mrosk, Schwerdtner; SSV: John - Peter, Koch, Röder, Beuchel, Grabowski (76. Obstoy), Schiffel, Besenhard, Maetschke, Jäckel, Wietasch.

Döbern geriet schnell in Rückstand, als dem Torwart ein Freistoß durch die Hände rutschte. Ein wuchtiger Kopfball schlug, obwohl der Keeper noch mit den Händen dran war, im SVD-Gehäuse ein. Die Gastgeber bemühten sich und kamen durch Schiller und Schwerdtner zu zwei guten Chancen. Dazwischen setzten die Spremberger aber immer wieder gefährliche Konter, insbesondere über Schiffel und Jäckel. Der zweite Ball, nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, verhalf den Gästen zum vorentscheidenden Pausenstand. In der zweiten Hälfte wogte das Spiel hin und her. Döbern verkürzte nach einem Eckball, kassierte aber fast im Gegenzug nach einem verunglückten Querpass das 1:4 und ließ anschließend noch fünf Großchancen aus.

Eintracht Peitz - SG Friedersdorf 2:0 (2:0).

T: 1:0 Lohse (13.), 2:0 Brandt (34.); SR: Cufta (Guben); Z: 45; Peitz: M. Mucha - Gross, Fiebow (67. Weise), Thabow, Platz, Bossenz (84. Halbasch), Lohse, Brandt, Kadler, Runge, Geissler (89. Leupold).

Die auf einigen Positionen umgestellten Peitzer begannen etwas verunsichert. Die Abwehr ließ sich zweimal aushebeln, doch die Friedersdorfer versagten im Abschluss. Nach gut zehn Minuten hatte auch die Eintracht ihren Spielrhythmus gefunden und machte gleich Zählbares daraus. Mit einer schönen Einzelaktion besorgte Lohse die Führung für die Mannen von Trainer Sven Ballack. Friedersdorf versuchte, neben sporadischen Angriffen vor allem über Standards zum Erfolg zu kommen, während sich den Fischerstädtern Räume zum Kontern boten. Ein von Fiebow abgefangener Ball erreichte Thabow, der mit einem 50-Meter- Diagonalpass Brandt bediente, der allein auf das Tor marschierend vollendete. Bei Thabows Volleyschuss aus vier Metern reagierte der Torwart sensationell. In der zweiten Hälfte drückten die Gäste, kamen mit ihren Aktionen aber selten über die Strafraumgrenze hinaus. Die Peitzer brachten immer einen Kopf oder Fuß dazwischen und fighteten gegen sehr couragiert auftretende Gegner. Da Peitz aber mit sechs Minuspunkten gestartet war, steht man erst nach dem dritten Sieg bei drei Punkten.