Möglich werden diese Einsparungen durch eine sehr gute Wärmedämmung, optimal schließende Fenster sowie zeitgemäße Heizungs- und Lüftungsanlagen, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) in einer Bilanz ihres Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand" mitteilt.
Das Projekt umfasst die energetische Sanierung von 143 Wohngebäuden im gesamten Bundesgebiet. Laut dena lässt sich in allen Typen von Wohnhäusern der Energieverbrauch durch innovative Techniken deutlich verringern. Moderne Dämmstoffe, Fenster und Anlagentechnik sparten nicht nur viel Energie, sondern sorgten auch für höheren Wohnkomfort und steigerten den Wert des Hauses.
Nach Angaben von dena-Bereichsleiterin Felicitas Kraus sei im Schnitt der Endenergiebedarf - also der Bedarf an gebrauchsfertigen Energieträgern wie Heizöl - um 70 bis 80 Prozent, in Einzelfällen sogar um rund 90 Prozent gesenkt worden. Unter den sanierten Gebäuden befinden sich laut dena 40 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 13 kleine Mehrfamilienhäuser mit weniger als 300 Quadratmeter Wohnfläche. (ddp.djn/sh)
Informationen im Internet: www.zukunft-haus.info