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| 02:46 Uhr

Sanierte Ladestraße in Bad Liebenwerda eingeweiht

Bei der Einweihung der sanierten Ladestraße in Bad Liebenwerda.
Bei der Einweihung der sanierten Ladestraße in Bad Liebenwerda. FOTO: Veit Rösler/vrs1
Bad Liebenwerda. Der zweite Bauabschnitt der von Grund auf sanierten Ladestraße in Bad Liebenwerda ist am Dienstagvormittag eingeweiht worden. Knapp eine Million Euro sind in die Sanierung geflossen. Veit Rösler / vrs1

Trotz Regen hat Bürgermeister Thomas Richter gute Laune verspüht. Fast hätte die anwesenden Beteiligten ausgereicht, mit ihren Regenschirmen die einzuweihende Straße zu überdachen und fast hätte es am Ende der Zeremonie einen Eklat mit einer frustrierten Autofahrerin gegeben. Mit über 20 Beteiligten aus der Bad Liebenwerdaer Stadtverwaltung, vom Wasser - und Abwasserverband, vom Landesbetrieb für Straßenwesen, den beteiligten Planungsbüros, den Baufirmen und Mitarbeitern vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg ist am Dienstagvormittag der zweite Bauabschnitt der von Grund auf sanierten Ladestraße eingeweiht worden.

Fast schon symbolisch gab es nach dem Banddurchschnitt, der für nur wenige Sekunden auf der Fahrbahn stattfand, eine Beschwerde von einer Autofahrerin. Auf der nun viel befahrenen Ladestraße war es durch die Menschenansammlung sofort zu kleineren Staus aus beiden Richtungen gekommen. Die mit Abstand schlimmste Holperpiste von Bad Liebenwerda ist damit nun Geschichte.

Nach ersten Verhandlungen im Jahre 1995 konnten im Jahr 2001 die Grundstücke der Ladestraße von den einzelnen Gesellschaften der Deutschen Bahn erworben werden. Der 1. Bauabschnitt mit der Bahnhofsumfeldgestaltung wurde daraufhin 2002 umgesetzt. Seit 2007 laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt. Der jetzt eingeweihte Bereich wurde in die 420 Meter lange und sechs Meter breite Straße neben den Gleisen und den Kreuzungsbereich Ladestraße / Dresdener Straße / Zeischaer Weg unterteilt.

Während der Baumaßnahme wurden die Fahrbahn, die Beleuchtung, die Begrünung und die Trinkwasserleitung erneuert. Der Regenwasserkanal und die Geh-/Radwege wurden erstmalig hergestellt. Für 21 gefällte Linden an der Ladestraße sowie die notwendigen Fahrbahnverbreiterungen mussten 62 neue Bäume gepflanzt werden.

Die Gesamtbaukosten des Straßenbaus mit allen Nebenkosten betragen knapp eine Millionen Euro. Weitere Ziele in diesem Bereich, so Bürgermeister Thomas Richter, seien die Sanierung des Zeischaer Weges und vor allem des Bahnhofsgebäudes.