Diese Veranstaltung folgte einer alten Tradition, die bis in die Gründerzeit des Forster Kanusports vor über 90 Jahren zurück verfolgt werden kann. Gestartet wird an den Bootsplätzen und die Fahrt zunächst stromaufwärts auf dem Mühlgraben aufgenommen. Am Neißewehr wurde dann gewendet und die Fahrt zurück zu den Bootshäusern fortgesetzt. Verständlich ist, dass die sportlichen Motivationen bei diesem Ereignis etwas in den Hintergrund treten und die gemeinsame Ausfahrt überwiegend für Gespräche und Abstimmungen zu den bevorstehenden Ereignissen genutzt wird. Nicht nur Insider und Freunde dieses Sports wissen allerdings, dass dieses Treffen überwiegend symbolischen Charakter hat. Denn nach praktischen Erfahrungen lassen sich die Kanuten auch in den restlichen Monaten eines Jahres nicht von ihrem Sport abhalten. So war in diesem Jahr auch der Erfahrungsaustausch über die erfolgreiche Fahrt am Karfreitag von Bad Muskau nach Forst oder die 3. FKK-Tour, die Forster Kanu-Kurventour rund um Forst auf der Neiße und dem Mühlgraben, im Mittelpunkt der Gespräche. Verärgerung löste so manche Beobachtung aus. So bleibt es für die Paddler nicht nachvollziehbar, dass an mehreren Stellen Verunreinigungen vorgefunden wurden (Container für die Altpapiersammlung im Wasser, beschmierte Schilder). pm/jag www.wassersportverein-forst.de