Gezeigt werden imposante wie auch unscheinbare Gedenk- und Sühnekreuze im Land Brandenburg. Neben einem umfassenden Überblick zum historischen Kontext stehen die einzelnen Steinkreuze, von denen es noch rund 70 in Brandenburg gibt, mit ihren besonderen Merkmalen im Mittelpunkt. Es handelt sich um Gedenk- und Sühnekreuze, die aus dem 14. bis 17. Jahrhundert stammen. Sie erinnern an Menschen, die Opfer eines Verbrechens oder eines tödlichen Unfalls geworden sind. In Zeiten, als christlicher Glaube und Kirche großen Einfluss auf die Rechtsprechung hatten, wurden Täter dazu verpflichtet, Sühnekreuze zu errichten. Diese Denkmale mittelalterlichen Rechts zählen zu den ältesten Flurdenkmalen. Der Fotograf Detlef Sommer hat über die Jahre eine beachtliche Sammlung von Fotografien geschaffen. Bis 28. Februar 2014 ist die Ausstellung zu sehen.